Tuchel rechnet brutal mit England ab: „In jeglicher Hinsicht“
Tuchel rechnet brutal mit England ab

England hat das Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft erreicht – doch Nationaltrainer Thomas Tuchel ist außer sich. Nach dem 2:1-Erfolg gegen Norwegen im Viertelfinale von Miami ließ der deutsche Coach seiner Wut freien Lauf und übte scharfe Kritik an der Leistung seines Teams. „Wir haben es uns heute wirklich, wirklich sehr schwer gemacht“, erklärte Tuchel nach dem Abpfiff. „Der Einsatz ist da, aber durch unsere Spielweise haben wir es uns selbst sehr schwer gemacht. In jeglicher Hinsicht.“

Tuchel kritisiert technische Fehler und mangelnde Spielgeschwindigkeit

Der frühere BVB-Coach bemängelte vor allem die vielen technischen Fehler, ein schlampiges Spiel und die fehlende Geschwindigkeit. Trotz des Sieges gegen die Mannschaft um Superstar Erling Haaland hatte Tuchel etliche Kritikpunkte. Auf eine Frage nach der Mentalität seiner Spieler reagierte er aufgebracht: „Das ist pure Mentalität, wie können Sie jetzt nach Mentalität fragen? Das ist pure Mentalität. Man könnte die Mentalität in Flaschen abfüllen und verkaufen.“

Bellingham widerspricht Tuchel: „Harte Schicht“

Doppeltorschütze Jude Bellingham, der beide englische Treffer erzielte, wollte sich der Kritik seines Trainers nicht anschließen. „Selbst wenn es mal nicht so lief, haben wir einen Weg gefunden, zu gewinnen“, sagte der Mittelfeldstar. „Alle Spieler haben eine sehr harte Schicht hinter sich gebracht. Meine Gedanken und meine Anerkennung gelten daher den Spielern, die da draußen auf dem Platz standen.“ Tuchel selbst wollte Bellingham nicht übermäßig loben: „Es ist bereits genug über den Star gesprochen worden. Ich muss dazu nicht mehr viel sagen. Er macht das jedes Spiel – Weltklasse.“

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England im Halbfinale: „Müssen besser werden“

England trifft im Halbfinale auf den Sieger des Viertelfinals zwischen Argentinien und der Schweiz. Tuchel fordert eine deutliche Steigerung: „Wir müssen besser werden. Wir brauchen einen besseren Auftritt.“ Der 2:1-Sieg gegen Norwegen sei am Ende ein glücklicher gewesen, räumte der Trainer ein.

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