Nach nur einer Saison ist für Jenny Hipp (28) bei Union Berlin Schluss. Der Verein gab den Abgang der Mittelfeldspielerin offiziell bekannt, ohne jedoch das genaue Ziel zu nennen. Laut dem Frauenfußball-Portal Soccerdonna, das zu Transfermarkt gehört, gibt es internationales Interesse an Hipp. Demnach sollen Vereine aus der amerikanischen NWSL, der englischen Women’s Super League sowie der Women’s Super League 2 an der 28-Jährigen interessiert sein.
Hipp wechselte erst im Sommer 2025 von RB Leipzig zu Union
Erst im letzten Sommer war Hipp von RB Leipzig zum damaligen Bundesliga-Aufsteiger nach Köpenick gewechselt. Ihr Startelfeinsatz gegen Nürnberg am ersten Spieltag war vielversprechend, doch dann verpasste sie die darauffolgenden drei Spiele. Grund war ein Unfall: Ein Betrunkener hatte sie auf einer Rolltreppe mitgerissen und zu Fall gebracht. Insgesamt absolvierte Hipp 16 Einsätze für Union und erzielte dabei zwei Tore.
Marvin Bellin und Katja Orschmann verlassen den Verein ebenfalls
Neben Hipp verlässt auch Marvin Bellin (27) die Unionerinnen. Er war zuletzt an der Seite von Geschäftsführerin Jennifer Zietz (42) für die Transfers zuständig und begleitete das Team bei seinen beiden Aufstiegen in den letzten dreieinhalb Jahren. Zudem muss Aufstiegsheldin Katja Orschmann (28) gehen. Laut Vereinsstatement hat sie „in der kommenden Saison keine Einsatzperspektive bei den Profis“. Während ihre Teamkolleginnen mit der neuen Trainerin Marie-Louise Eta (34) in die Saisonvorbereitung starten, ist die Abwehrspielerin freigestellt, um Gespräche mit anderen Vereinen zu führen.
Umbruch bei den Union-Frauen unter neuer Trainerin
Die Abgänge markieren einen deutlichen Umbruch bei den Union-Frauen. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga und dem Klassenerhalt in der vergangenen Saison setzt der Verein nun auf neue Kräfte. Die Verantwortlichen um Geschäftsführerin Zietz und Trainerin Eta stehen vor der Aufgabe, eine konkurrenzfähige Mannschaft für die kommende Spielzeit zusammenzustellen. Ob weitere Spielerinnen den Verein verlassen werden, ist bisher nicht bekannt.



