Der geplante Wechsel von Naby Keita zu Werder Bremen ist endgültig geplatzt. Der Mittelfeldspieler bleibt beim FC Liverpool. Das bestätigte der Verein am Donnerstag. Keita war als Verstärkung für das zentrale Mittelfeld vorgesehen. Die Verhandlungen zwischen den Clubs scheiterten an den finanziellen Forderungen des Spielers.
Keita bleibt beim FC Liverpool
Naby Keita wird auch in der kommenden Saison das Trikot des FC Liverpool tragen. Der 28-jährige guineische Nationalspieler hatte sich mit Werder Bremen grundsätzlich einig, doch der Transfer scheiterte an der Ablösesumme. Liverpool forderte rund 15 Millionen Euro, Bremen bot nur zehn Millionen. „Wir haben uns lange bemüht, aber letztlich war der Deal nicht zu realisieren“, sagte Bremens Sportchef Frank Baumann.
Werder Bremen sucht Alternativen
Nun muss Werder Bremen auf dem Transfermarkt nach Alternativen suchen. Der Verein hat noch bis zum 31. August Zeit, einen neuen Mittelfeldspieler zu verpflichten. „Wir sind in Gesprächen mit mehreren Kandidaten“, so Baumann. Allerdings wird es schwierig, einen Spieler von Keitas Kaliber zu finden. Der Guineer war für seine Dynamik und Torgefahr bekannt.
Bittere Pille für Werder-Fans
Für die Fans von Werder Bremen ist die Nachricht ein herber Rückschlag. Sie hatten gehofft, dass Keita die Mannschaft verstärken würde. In den sozialen Netzwerken äußerten viele ihre Enttäuschung. „Das ist eine bittere Pille“, schrieb ein Fan auf Twitter. „Wir brauchen dringend Verstärkung, aber der Transfer ist geplatzt.“
Keita: Verletzungspech in Liverpool
Naby Keita wechselte 2018 für rund 60 Millionen Euro von RB Leipzig zum FC Liverpool. In Liverpool hatte er immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und kam nie richtig in Fahrt. In vier Spielzeiten absolvierte er nur 84 Pflichtspiele für die Reds. Sein Vertrag läuft noch bis 2023. Ein Verbleib in Liverpool ist für ihn sportlich nicht optimal, da er unter Jürgen Klopp meist nur Ersatz war.
Bremen: Finanzielle Grenzen
Der geplatzte Transfer zeigt die finanziellen Grenzen von Werder Bremen auf. Der Verein aus der Hansestadt ist nicht in der Lage, hohe Ablösesummen zu zahlen. „Wir müssen wirtschaftlich vernünftig handeln“, betonte Baumann. Bremen hatte in dieser Saison bereits mehrere Spieler verpflichtet, darunter Niclas Füllkrug und Leonardo Bittencourt. Die Ablösesummen lagen jedoch alle unter zehn Millionen Euro.



