Wimbledon 2026: Sieben kuriose Fakten für Tennis-Small-Talk
Wimbledon 2026: Sieben kuriose Fakten für Tennis-Small-Talk

Wimbledon: Mehr als nur Tennis

Das prestigeträchtigste Tennisturnier der Welt, Wimbledon, beginnt am 9. Juli 2026. Neben Spitzenleistungen auf dem Rasen gibt es zahlreiche skurrile Details, die sich perfekt für den Small-Talk eignen. Von tonnenweise Erdbeeren bis zu akribisch trainierten Ballkindern – hier sind sieben Fakten, die Sie kennen sollten.

Erdbeeren in Massen

Während des Turniers werden schätzungsweise 28 Tonnen Erdbeeren verzehrt. Die Kombination aus Erdbeeren und Sahne ist eine britische Tradition, die auf das 19. Jahrhundert zurückgeht. Die Früchte werden eigens für Wimbledon ausgewählt und müssen strenge Qualitätskriterien erfüllen: Sie müssen eine bestimmte Größe und Süße aufweisen.

Der Rasen wird millimetergenau getrimmt

Der Rasen in Wimbledon ist kein gewöhnlicher Rasen. Er wird auf eine exakte Höhe von 8 Millimetern getrimmt – das ist etwa die Länge eines Reiskorns. Die Platzwarte arbeiten das ganze Jahr über, um die perfekte Beschaffenheit zu gewährleisten. Die Grasart ist eine spezielle Mischung aus 70 Prozent Ryegras und 30 Prozent Feinschwingel, die für ihre Widerstandsfähigkeit und Elastizität bekannt ist.

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Ballkinder trainieren monatelang

Die Ballkinder in Wimbledon sind keine Freiwilligen, sondern durchlaufen ein strenges Auswahlverfahren. Rund 250 Kinder werden aus über 1.000 Bewerbern ausgewählt. Sie trainieren monatelang, um die korrekte Lauftechnik, das Werfen von Bällen und das Verhalten auf dem Platz zu perfektionieren. Jeder Fehler kann während eines Matches entscheidend sein.

Champagnerkorken auf dem Platz

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Champagnerkorken auf den Platz fliegen. Dies passiert vor allem bei den begehrten Logenplätzen, wo Gäste gerne anstoßen. Die Turnierleitung hat zwar Regeln erlassen, dass Korken nicht geöffnet werden dürfen, aber die Realität sieht oft anders aus. Spieler wie Novak Djokovic haben sich schon darüber beschwert.

Die Kleiderordnung ist streng

Die Spieler müssen sich an eine strikte Kleiderordnung halten: „Weiß“ ist die Devise. Das Weiß muss rein sein – kein Elfenbein, kein Creme. Ausnahmen gibt es nur für Accessoires wie Schweißbänder, die aber ebenfalls weiß sein müssen. Diese Regel gilt seit 1877 und wird streng überwacht. Verstöße können zu Geldstrafen oder sogar Disqualifikation führen.

Das berühmte Strawberries and Cream

Neben den Erdbeeren ist die Kombination mit Sahne ein absoluter Klassiker. Die Sahne ist traditionell dickflüssig und wird aus Milch von Kühen aus der Region hergestellt. Im Jahr 2025 wurden über 100.000 Portionen verkauft. Der Preis für eine Portion liegt bei etwa 2,50 Pfund – ein Schnäppchen im Vergleich zu anderen Turnierverpflegungen.

Die königliche Loge

Die königliche Loge im Centre Court ist ein fester Bestandteil von Wimbledon. Mitglieder der britischen Königsfamilie, darunter Prinzessin Kate und Prinz William, sind regelmäßige Gäste. Die Loge bietet Platz für 74 Personen und ist nur auf Einladung zugänglich. Die Sitzplätze sind rot gepolstert, und die Gäste müssen sich ebenfalls an die Kleiderordnung halten.

Diese sieben Fakten machen Wimbledon zu einem Turnier voller Tradition und Kuriositäten – perfekt für den nächsten Tennis-Small-Talk.

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