Wimbledon: Mehr als nur Tennis
Das Turnier von Wimbledon ist nicht nur für seine spannenden Matches bekannt, sondern auch für eine Reihe von Traditionen und Eigenheiten, die jedes Jahr aufs Neue für Gesprächsstoff sorgen. Von Charlotte Lüder erfahren Sie, welche sieben Dinge Sie wissen sollten, um beim Tennis-Small-Talk zu punkten.
Erdbeeren und Sahne: Ein kulinarisches Muss
Während des Turniers werden in Wimbledon Dutzende Tonnen Erdbeeren verzehrt. Die Kombination mit Sahne ist ein Klassiker, der zur Atmosphäre des Events gehört. Laut Veranstaltern werden jährlich rund 34 Tonnen Erdbeeren und 7.000 Liter Sahne serviert.
Der Rasen: Perfektion bis auf den Millimeter
Der Rasen in Wimbledon wird auf eine exakte Höhe von 8 Millimetern getrimmt. Diese Präzision ist entscheidend für das Spieltempo und die Ballabpralle. Die Plätze werden das ganze Jahr über gepflegt, um den höchsten Ansprüchen zu genügen.
Ballkinder: Monatelanges Training
Die Ballkinder in Wimbledon durchlaufen ein intensives Training, das Monate dauert. Sie müssen nicht nur schnell sein, sondern auch die Etikette beherrschen. Jedes Jahr bewerben sich Hunderte, aber nur die besten werden ausgewählt.
Champagnerkorken: Ein unerwarteter Störfaktor
Es kommt immer wieder vor, dass ein Champagnerkorken auf den Platz fliegt und für eine kurze Unterbrechung sorgt. Dieses Phänomen ist typisch für die VIP-Bereiche und zeigt, wie nah die Zuschauer am Geschehen sind.
Weiße Kleidung: Eine strenge Regel
Spieler müssen in Wimbledon fast ausschließlich weiße Kleidung tragen. Diese Regel wird streng überwacht, und Verstöße können zu Abmahnungen führen. Die Tradition geht auf das 19. Jahrhundert zurück, als weiße Kleidung als schick galt und Schweißflecken weniger sichtbar machte.
Der königliche Besuch
Die königliche Familie ist regelmäßig bei Wimbledon zu Gast. Besonders die Anwesenheit von Prinzessin Kate, die oft in der Royal Box sitzt, zieht viel Aufmerksamkeit auf sich. Sie ist Schirmherrin des All England Clubs und überreicht traditionell die Trophäen.
Die Warteschlange: Ein soziales Ereignis
Der Zugang zu den Tribünen ist begrenzt, und viele Fans campieren stundenlang, um an Tickets zu kommen. Die Warteschlange ist ein soziales Ereignis für sich, bei dem sich Tennisfans aus aller Welt austauschen. Laut Veranstaltern campieren manche Besucher bereits ab 5 Uhr morgens.
Diese sieben Fakten machen Wimbledon zu einem einzigartigen Turnier, das weit über den Sport hinausgeht. Mit diesem Wissen sind Sie bestens gerüstet für den nächsten Tennis-Small-Talk.



