WM 2026: Deutschland trifft im Sechzehntelfinale auf Paraguay
WM 2026: Deutschland spielt gegen Paraguay

Deutschlands Gegner im Sechzehntelfinale steht fest

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trifft im WM-Sechzehntelfinale am Montag auf Paraguay. Der Gegner für das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann in Foxborough steht durch die Ergebnisse anderer Vorrundengruppen fest. Wie die endgültige Verteilung der Gruppendritten ergab, ist Paraguay der wahrscheinlichste Kontrahent – von 51 möglichen Szenarien sahen 45 Paraguay als nächsten Gegner.

Spanien besiegt Uruguay – Muslera-Patzer entscheidend

Uruguay hat sich nach einem weiteren würdelosen Auftritt von dieser Fußball-WM verabschiedet. Nach zwei Unentschieden verloren die Südamerikaner das entscheidende letzte Gruppenspiel verdient mit 0:1 (0:1) gegen Spanien. Der Europameister und WM-Mitfavorit sicherte sich mit sieben Punkten souverän den ersten Tabellenplatz. Beim Treffer von Álex Banea in der 42. Minute leistete sich Uruguays routinierter Torwart Fernando Muslera in seinem 137. Einsatz einen schweren Fehler. Für Uruguays argentinischen Trainer Marcelo Bielsa dürfte es das ebenfalls gewesen sein. Uruguays Agustin Canobbio sah in der Nachspielzeit noch die Rote Karte (90.+4).

Kap Verde schafft Sensation – erstmals in der K.o.-Runde

Der kapverdische WM-Traum ist noch lange nicht ausgeträumt. Die Auswahl des kleinen Inselstaates zog durch ein zerfahrenes 0:0 gegen Saudi-Arabien bei ihrer ersten Teilnahme sensationell in die K.-o.-Runde ein. Gegner in einer Woche in der deutschen Nacht auf den 4. Juli in Miami ist Titelverteidiger Argentinien und sein Superstar Lionel Messi. Saudi-Arabien beendet das Turnier hingegen als Letzter der Gruppe H. Zwar stand für beide Teams das Weiterkommen auf dem Spiel – in der Anfangsphase passierte aber erst einmal nichts. Sichtlich zurückhaltend und teils nervös tasteten sich die Mannschaften ab.

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Rangnick vor Algerien: „Werden nicht auf Remis spielen“

Vor dem brisanten Vorrunden-Showdown gegen Algerien hat Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick ausgeschlossen, mit seiner Mannschaft auf ein Unentschieden aus zu sein. „Das wird keinen Einfluss auf das Spiel haben“, sagte Rangnick zu der Konstellation, dass beiden Teams am Sonntag (4.00 Uhr MEZ) in Kansas City ein Punkt zum Weiterkommen reichen wird. „Du kannst nicht in ein Spiel gehen und sagen, du spielst auf Unentschieden. Wie das in den letzten fünf Minuten sein wird, das wird man sehen. Aber wir werden das Team sicher nicht ins Rennen schicken, um Remis zu spielen“, sagte Rangnick.

Senegal wahrt Chance auf Zwischenrunde

Mit einem Kantersieg hat Senegal seine Chance auf den Einzug in die K.-o.-Phase der Fußball-Weltmeisterschaft deutlich verbessert und das WM-Abenteuer von Außenseiter Irak vorzeitig beendet. In Überzahl kamen die Westafrikaner beim 5:0 (1:0) zu ihrem ersten Erfolg beim XXL-Turnier und dürfen mit drei Punkten und einer positiven Tordifferenz (+2) auf einen Platz im Sechzehntelfinale hoffen. Vor 43.036 Zuschauern erzielten Habib Diarra (4. Minute), Ismaila Sarr (56.), Pape Gueye (59./71.) und Iliman Ndiaye (82.) die Tore für den ursprünglichen Afrika-Cup-Gewinner.

Medien: Spieleraufstand gegen Uruguays Trainer Bielsa

Wenige Stunden vor dem entscheidenden WM-Gruppenspiel gegen Spanien berichten Medien über einen Spieleraufstand gegen Uruguays Trainer Marcelo Bielsa. Nach Informationen von „El Espectador“ und ESPN haben Führungsspieler wie Fede Valverde (Real Madrid), Rodrigo Betancur (Tottenham Hotspur) und Manuel Ugarte (Manchester United) den 70 Jahre alten Starcoach vor der Partie um ein Gespräch gebeten und sich darin über zu hartes Training, erschöpfte Spieler und eine zu riskante Spielweise beklagt. Bielsa soll demnach sehr verärgert reagiert haben und seinerseits eine lange Rede vor der gesamten Mannschaft gehalten haben.

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Nike teasert neues DFB-Trikot an

Zwei Botschaften und viele Pixel: Nike hat am Donnerstag einen Vorgeschmack auf das neue Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegeben. Mit einem Video von Mario Götze und einem Banner in New Jersey machte der US-Konzern Andeutungen, wie das erste Nike-Trikot für den DFB aussehen wird. Ab 2027 werden die deutschen Nationalteams von Nike ausgestattet. Götze, WM-Finaltorschütze von 2014 und bei Nike unter Vertrag, packte in einer Instagram-Story ein Paket mit Nike-Emblem aus und zeigte dann ein weißes Trikot mit schwarzem Kragen, das allerdings stark verpixelt war. Bei dieser WM stattet zum vorerst letzten Mal Adidas nach jahrzehntelanger Partnerschaft die deutsche Nationalmannschaft aus. Adidas-Vorstandschef Björn Gulden schätzte, dass in Summe mehr als drei Millionen Deutschland-Jerseys verkauft würden – dreimal so viele wie bei der WM in Katar vor vier Jahren.

Nagelsmann starkredet „Wusiala“

Er kommt einfach nicht, der große „Wusiala“-Moment. Bei der Heim-Europameisterschaft 2024 legten Jamal Musiala und Florian Wirtz als erste Torschützen einen Knallstart hin. Zwei Jahre später geht das Warten auch nach dem dritten WM-Spiel weiter. Julian Nagelsmann glaubt fest daran, dass es in der K.-o.-Phase klick macht. Zu Wirtz sagte Nagelsmann: „Flo war sehr bemüht, hat Gas gegeben. Es fehlt das Fortune in der einen oder anderen Situation. Es fehlt ihm so ein bisschen das Tor, die Dosenöffner-Aktion. Aber das wird kommen, ganz sicher.“ Zu Musiala äußerte der Bundestrainer: „Bei Jamal, da geht es nur um Rhythmus. Er war über ein Jahr weg bei uns. Ihm müssen wir Rhythmus geben.“

Fast 18,5 Millionen Menschen sehen deutsche WM-Niederlage

Durchschnittlich 18,47 Millionen Menschen haben die 1:2-Niederlage des DFB-Teams im letzten WM-Gruppenspiel gegen Ecuador gesehen. Die Übertragung der ARD am Donnerstagabend erzielte nach Angaben der AGF Videoforschung einen Marktanteil von 71,9 Prozent. Das war nur geringfügig weniger als beim 2:1-Erfolg gegen die Elfenbeinküste (72,1 Prozent), als 18,26 Millionen Menschen zusahen. Der bisherige WM-Bestwert wurde damit nicht erreicht: Das 7:1 gegen Curaçao hatten im Schnitt 23,43 Millionen Interessierte in der ARD verfolgt.

Einzelhandel sieht Konsumimpulse durch WM-Erfolge

Die anfänglichen Erfolge Deutschlands bei der Fußball-WM sorgen für etwas Schwung im Einzelhandel. „Mit dem Erreichen der KO-Runde der deutschen Fußball-Nationalmannschaft registriert der Textil- und Modehandel aktuell spürbare Nachfrageimpulse“, teilte der Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren (BTE) am Freitag mit. Fans interessierten sich vor allem für Fußballtrikots, Hosen, Shorts und Hüte. „Besonders nachgefragt sind das Auswärtstrikot sowie die Retro-Version von 1994.“ BTE-Expertin Franzisca Lubba sagte: „Vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten sind viele Menschen weiter preissensibel und wägen ihre Ausgaben für sportliche Modeartikel sehr sorgfältig ab – auch im Kontext eines emotionalen Großereignisses wie der Fußball-Weltmeisterschaft.“