WM 2026: Die heimlichen Helden der Viertelfinalisten
WM 2026: Heimliche Helden der Viertelfinalisten

Die stillen Bosse im Schatten der Stars

Die Weltmeisterschaft 2026 wird von großen Namen wie Lionel Messi und Kylian Mbappé geprägt. Doch abseits des Rampenlichts gibt es Spieler, die für den Erfolg ihrer Mannschaften ebenso entscheidend sind. Jan Göbel und Danial Montazeri stellen aus Kansas City und Boston die heimlichen Helden der acht Viertelfinalisten vor.

Argentinien: Leandro Paredes – der stille Boss

Leandro Paredes ist das Herz des argentinischen Mittelfelds. Der 32-Jährige, der bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht, überzeugt mit seiner Spielintelligenz und Passsicherheit. In der Vorrunde hatte er eine Passquote von 91 Prozent und gewann 62 Prozent seiner Zweikämpfe. „Er ist der Taktgeber, der uns Ruhe gibt“, sagte Teamkollege Rodrigo De Paul über ihn.

Schweiz: Cedric Itten – der Zweitligaabsteiger auf großer Bühne

Cedric Itten spielt in der zweiten deutschen Bundesliga für den FC St. Pauli, der in der vergangenen Saison abstieg. Dennoch ist der Stürmer für die Schweiz unverzichtbar. Mit zwei Toren und einer Vorlage in drei Spielen ist er der effektivste Schweizer Angreifer. „Er ist ein Kämpfer, der nie aufgibt“, lobte Trainer Murat Yakin.

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Frankreich: Dayot Upamecano – der Gott des Tacklings

Der französische Innenverteidiger Dayot Upamecano (27, FC Bayern München) ist ein Fels in der Abwehr. Mit 4,3 Tacklings pro Spiel führt er die Defensivstatistiken des Turniers an. „Er ist der beste Verteidiger der Welt“, schwärmte Mitspieler Raphael Varane. Upamecanos Zweikampfquote von 78 Prozent unterstreicht seine Dominanz.

Weitere Viertelfinalisten und ihre Helden

Bei Brasilien ist es der Mittelfeldstratege Bruno Guimarães, der mit 86 Prozent Passgenauigkeit das Spiel lenkt. Englands unsichtbarer Held ist Declan Rice, der mit 12 Balleroberungen pro Partie die gegnerischen Angriffe im Keim erstickt. Die Niederlande verlassen sich auf den Allrounder Frenkie de Jong, der sowohl defensiv als auch offensiv Akzente setzt. Portugals Juwel ist der junge João Neves, der mit 19 Jahren bereits 90 Prozent seiner Pässe an den Mann bringt. Marokko vertraut auf den erfahrenen Romain Saïss, der mit seiner Führungsstärke die Defensive organisiert. Und bei den USA ist es der dribbelstarke Christian Pulisic, der mit seinen Tempoläufen die Abwehrreihen auseinanderreißt.

Die Bedeutung der unbesungenen Helden

Ohne diese Spieler wären die großen Stars oft chancenlos. Sie sind es, die die Lücken schließen, die Bälle erobern und den Rhythmus vorgeben. In den entscheidenden Spielen der K.o.-Phase wird ihre Rolle noch wichtiger. „Die WM gewinnt man nicht mit elf Superstars, sondern mit einem Team, in dem jeder seine Aufgabe kennt“, sagte einst Bundestrainer Joachim Löw. Diese Worte gelten auch 2026.

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