Am Freitag beginnt auf dem Potsdamer Klausberg das 14. Königliche Weinfest. Es steht unter einem besonderen Zeichen: Das soziokulturelle Projekt zur Rekultivierung des Königlichen Weinbergs feiert sein 20-jähriges Bestehen. Das teilten die Veranstalter mit.
Eröffnung durch Oberbürgermeisterin und Weinmajestäten
Eröffnet wird das dreitägige Fest um 16.30 Uhr von Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (parteilos), der Deutschen Weinmajestät Emma Meinhardt sowie der Gebietsweinkönigin von Saale-Unstrut, Paula Löber. Auf dem Fest am historischen Weinberg mit dem Klausberg-Belvedere, das bis Sonntag einlädt, präsentieren 16 Winzer aus ganz Deutschland ihre Weine, darunter sind auch fünf Winzer aus Brandenburg. Erstmals vertreten sind in diesem Jahr das Weinanbaugebiet Sachsen durch das Weingut Wolfgang Winn sowie die Nahe durch das Weingut Wilhelmy.
Jubiläumsweine und neuer Jahrgang
Neben den Winzerständen werden auch neue Jahrgangsweine des Königlichen Weinbergs zum Verkauf angeboten. Dazu zählen ein „Cabernet Blanc feinherb“, eine 2023er Rotwein-Cuvée „Sophie Réserve trocken“ aus den Sorten Cabernet Noir und Regent, die 30 Monate im Holzfass gereift ist, sowie ein Jubiläumssecco namens „Diversité“.
Rahmenprogramm mit Barock und Feuerakrobatik
Das Rahmenprogramm umfasst Verkostungsseminare, Führungen sowie musikalische und artistische Darbietungen. Die Potsdamer Gruppe Stabernack tritt mit Jonglage und Feuerakrobatik auf. Der Samstag steht im Zeichen des Barocks und höfischen Lebens. Am Sonntagnachmittag spielt das David Anthony Rose Swingtett zum Tanz auf.
Sozialprojekt feiert 20-jähriges Bestehen
Das Fest findet zugunsten des Erhalts der Anlage der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten sowie der Arbeit von Menschen mit Beeinträchtigungen der Mosaik-Berlin gGmbH statt. Das soziokulturelle Projekt „Königlicher Weinberg“, das im Herbst 2006 startete, sollte Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zusammenführen und die einstige Nutzgartenanlage von Friedrich dem Großen rekultivieren. Bei der Zusammenarbeit zwischen der Mosaik-Berlin gGmbH und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten wurden mehr als 3000 Reben und rund 200 Apfelbäume nach historischem Vorbild gepflanzt.



