WM 2026: Spanien zittert um Lamine Yamal vor Finale gegen Argentinien
WM 2026: Spanien zittert um Lamine Yamal vor Finale

Drei Tage vor dem Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Titelverteidiger Argentinien sorgt eine Oberschenkelblessur von Jungstar Lamine Yamal für Unruhe in Spanien. Der 19-Jährige vom FC Barcelona fehlte beim Mannschaftstraining und absolvierte nur eine individuelle Einheit, wie die Sportzeitung „Marca“ berichtete. Auch Teamkollege Pedro Porro trainierte aufgrund muskulärer Probleme separat. Trainer Luis de la Fuente sieht jedoch keinen Grund zur Sorge: Es handle sich lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme.

Yamals Verletzung aus dem Halbfinale

Die Blessur am linken Oberschenkel zog sich Yamal im Halbfinale gegen Frankreich (2:0) zu, als er mit Frankreichs Verteidiger Lucas Digne kollidierte. Digne hatte den heraneilenden Spanier bei einem Klärungsversuch nicht gesehen und am Oberschenkel getroffen. Diese Aktion führte zum Strafstoß, den Mikel Oyarzabal zum 1:0 verwandelte. Ob Yamal rechtzeitig für das Finale am Sonntag fit wird, bleibt abzuwarten.

Matthäus kritisiert Tuchel und Nagelsmann als „überschlaue Trainer“

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sieht nach dem Halbfinal-Aus Englands gegen Argentinien (1:2) Parallelen zwischen Thomas Tuchel und Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann. Beide Taktiker hätten personelle Fehler begangen. „Ich habe großen Respekt vor Thomas Tuchel, aber er hat sich verzockt!“, sagte Matthäus der „Bild“. Nagelsmann habe mit Joshua Kimmich als Rechtsverteidiger im zentralen Mittelfeld auf einen Führungsspieler verzichtet. „Auch deshalb ist Deutschland so früh ausgeschieden. Tuchel nahm seinen Strategen (Declan) Rice raus. Das macht man nicht, es sei denn, er ist verletzt. Das sind dann die überschlauen Trainer, die unbedingt etwas Besonderes machen wollen“, so Matthäus.

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Trump wird WM-Pokal überreichen

US-Präsident Donald Trump wird beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag (21 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) den goldenen Pokal an den Kapitän der Siegermannschaft übergeben. Dies kündigte Fifa-Präsident Gianni Infantino an. Trump hatte sich bislang, abgesehen von seiner Einmischung im Rote-Karten-Skandal um US-Profi Folarin Balogun, aus dem Turniergeschehen herausgehalten.

Falkland-Provokation: Britische Regierung fordert Fifa-Untersuchung

Die britische Regierung erwartet vom Fußball-Weltverband Fifa eine Untersuchung zu einem politischen Banner, das argentinische Spieler nach ihrem Halbfinalsieg gegen England zeigten. Auf dem Banner stand „Las Malvinas son Argentinas“ („Die Falkland-Inseln sind argentinisch“). Wirtschaftsminister Peter Kyle sagte im BBC-Fernsehen: „Wir erwarten von der Fifa, dass sie das untersucht.“ Politik müsse aus dem Fußball herausgehalten werden. Ein Sprecher von Premierminister Keir Starmer erklärte: „Die WM-Trophäe mag uns nicht gehören, die Falkland-Inseln aber definitiv.“ Die Fifa verbietet politische Botschaften bei WM-Spielen; dem argentinischen Team droht eine Strafe.

Adidas feiert Marketing-Triumph im WM-Finale

Für Adidas wird das WM-Finale zum Triumph im Ausrüster-Duell: Beide Finalisten, Argentinien und Spanien, werden vom fränkischen Konzern ausgerüstet. Rivale Nike geht bei der WM im eigenen Land leer aus. Der Anteil von Adidas am Schuhmarkt stieg Daten des Analysehauses M Science zufolge im Juni auf 19,2 Prozent von 16 Prozent im Vorjahr. Adidas rechnete allein für das zweite Quartal mit Bestellungen für WM-Produkte im Wert von rund 250 Millionen Euro. Adidas bezeichnete das Finale als „Moment des Stolzes“.

Englische Legenden attackieren Tuchel

Nach Englands WM-Aus übten frühere Nationalspieler scharfe Kritik an Thomas Tuchel. Wayne Rooney sagte: „Wenn man Messi und Argentinien erlaubt, dass sie auf einen zustürmen, dann sucht man förmlich nach Ärger. Die Wechsel, die wir vorgenommen haben, haben uns nicht geholfen. Ich bin am Boden zerstört.“ Gary Lineker nannte es „absolut unbegreiflich, dass man ausgerechnet gegen den besten Fußballspieler aller Zeiten die Taktik verfolgt, seine Spieler tief stehenzulassen“. Michael Owen fragte auf X: „Welche Botschaft sendet das aus? Solange wir nicht verstehen, dass Mut und Courage bedeuten, unter Druck den Ball in den eigenen Reihen zu halten, wird das Ergebnis immer dasselbe sein.“

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Argentinien lacht über Pickfords Spickzettel

Englands Torhüter Jordan Pickford hatte für das Elfmeterschießen einen Spickzettel auf seiner Trinkflasche, der notierte, in welche Ecke die argentinischen Schützen bevorzugt schießen. Nach dem 2:1-Sieg Argentiniens in der Verlängerung landete der Zettel in den Händen von Lionel Messi und seinen Mitspielern, die neugierig studierten und lachten. Der Fitnesstrainer der Argentinier, Luis Martin, teilte ein Bild auf Instagram mit dem Spruch: „Schade, dass wir nicht denselben Plan hatten.“ Später löschte er den Beitrag.

Kane offen über weitere WM-Teilnahme

Harry Kane ließ offen, ob er in vier Jahren einen weiteren Anlauf auf den WM-Titel mit England nehmen will. Es sei zu früh, um darüber zu sprechen, sagte der Bayern-Profi nach der Halbfinal-Niederlage. Er betrachte die Situation Jahr für Jahr. Kane verwies auf Lionel Messi, der mit 39 Jahren noch auf höchstem Niveau spiele: „Ich will mir keine Grenzen setzen.“

Schweinsteiger schlägt van Gaal als Bundestrainer vor

Bastian Schweinsteiger kann sich Louis van Gaal als Bundestrainer vorstellen, sollte der geplante Deal mit Jürgen Klopp nicht zustande kommen. „Also wenn Louis van Gaal gesundheitlich die Energie hat, ja, hundertprozentig. Der würde auch gut passen“, sagte der Weltmeister von 2014 in der ARD.

Prinz William: Enttäuscht und stolz

Der britische Thronfolger Prinz William schrieb nach dem englischen Aus bei X: „Extrem enttäuscht. England, ihr habt alles gegeben, und wir sind alle so stolz auf euch.“ Er dankte allen Beteiligten für ein „unglaubliches Turnier“.

Tuchel bleibt wohl Trainer

Trotz des Scheiterns soll Thomas Tuchel laut Medienberichten das Vertrauen des englischen Verbands FA haben und das Team zur Heim-EM 2028 führen. FA-Geschäftsführer Mark Bullingham äußerte sich nicht konkret zur Vertragssituation, sagte aber: „Die Spieler und Thomas haben heute alles gegeben.“

Ausschreitungen in Frankreich nach WM-Aus

Nach Frankreichs Halbfinal-Niederlage gegen Spanien kam es in 183 Städten zu Gewalt. 342 Menschen wurden festgenommen, 1128 Böller beschlagnahmt. In Grenoble wurde ein 49-Jähriger erschossen; die Polizei vermutet einen Bandenkrieg als Hintergrund.

Halbzeitshow im WM-Finale länger als üblich

Die Halbzeitpause im Finale soll Medienberichten zufolge aufgrund einer großen Show 20 bis 30 Minuten dauern, statt der üblichen 15. Auftreten werden unter anderem Shakira, Madonna, Justin Bieber, BTS, Burna Boy, Coldplay und ein New Yorker Grundschulchor.

Spanien erreicht erstes WM-Finale seit 2010

Spanien besiegte im Halbfinale Frankreich mit 2:0 (1:0) und steht erstmals seit 2010 wieder im WM-Endspiel. Tore erzielten Mikel Oyarzabal per Foulelfmeter und Pedro Porro. Trainer Luis de la Fuente sagte: „Jetzt haben wir diesen letzten Schritt gemacht und wollen diesen Titel holen.“