Der Schock bei der deutschen Nationalmannschaft sitzt tief: BVB-Verteidiger Nico Schlotterbeck (26) hat sich das Innenband am linken Sprunggelenk gerissen und fällt für die restliche Weltmeisterschaft aus. Der DFB bestätigte eine Ausfallzeit von mehreren Monaten. Das schmerzhafte Aus gefährdet die WM-Ziele des Teams.
Entscheidungen hinter den Kulissen
Nach der Diagnose fielen bereits wichtige Entscheidungen. Schlotterbeck bleibt vorerst im Team-Hotel, um die Mannschaft zu unterstützen. Bundestrainer Julian Nagelsmann muss nun improvisieren und die Abwehr neu formieren. Für Schlotterbeck persönlich platzen zudem geplante Vertragsverhandlungen mit Borussia Dortmund.
BILD berichtete exklusiv über das Drama. Eine Quelle aus dem DFB-Team sagte: „Der Verlust ist enorm, aber Nico wird uns von der Seitenlinie aus feuern. Wir werden alles geben, um es für ihn zu schaffen.“
Ausfallzeit und Folgen
Die Verletzung bedeutet eine Pause von mehreren Monaten. Schlotterbeck wird nicht nur die WM verpassen, sondern auch den Saisonstart beim BVB. Die Dortmunder müssen nun ohne ihren Abwehrchef planen. Die genaue Dauer der Ausfallzeit ist noch unklar, aber der DFB rechnet mit einer langwierigen Rehabilitation.
Nagelsmann sagte: „Nico ist ein wichtiger Teil unseres Teams. Wir werden ihn vermissen, aber wir haben einen starken Kader. Jetzt müssen wir als Mannschaft zusammenrücken.“
Team-Hotel und Unterstützung
Schlotterbeck bleibt im Team-Hotel, um die Moral hochzuhalten. Die Mannschaft zeigte sich betroffen, aber entschlossen. „Wir kämpfen für Nico und für Deutschland“, so ein Mitspieler. Die Stimmung im Lager ist angespannt, aber fokussiert.
Die WM-Ziele sind durch den Ausfall gefährdet, doch das Team gibt sich kämpferisch. Nagelsmann plant bereits taktische Anpassungen. Ein Ersatz für Schlotterbeck wird nicht nachnominiert; stattdessen setzt der Bundestrainer auf die vorhandenen Kräfte.



