WM-Aus für Englands Henderson nach Horror-Sturz über die Bande
WM-Aus für Henderson nach Horror-Sturz

Henderson verletzt sich nach Achtelfinal-Sieg schwer

Für Jordan Henderson ist die Weltmeisterschaft 2026 vorbei. Der 36-jährige Mittelfeldstar der englischen Nationalmannschaft zog sich nach dem Achtelfinal-Sieg gegen Mexiko (3:2) eine schwere Handgelenksverletzung zu, als er beim Jubel über die Bande sprang. Medienberichten zufolge handelt es sich um einen Bruch, der operativ behandelt werden muss. Eine offizielle Bestätigung der genauen Diagnose liegt noch nicht vor.

Der Unfallhergang

Nach dem Schlusspfiff feierten die englischen Spieler ausgelassen mit ihren Fans in der Kurve des Aztekenstadions. Gemeinsam sangen sie lautstark „Wonderwall“. Als die Spieler langsam auf den Platz zurückkehrten, bildete sich plötzlich eine Traube aus Spielern und Betreuern um Henderson, der mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden lag. Beim Sprung zurück auf den Rasen hatte er sich mit beiden Händen an der Bande festgehalten und schwang sich darüber. Dabei rutschte er mit einer Hand ab und landete unglücklich auf seinem Arm.

Betreuer eilten sofort zu ihm. Nach einer ersten Behandlung auf dem Spielfeld wurde Henderson mit einer Trage in die Katakomben getragen und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Schnell machten Gerüchte über einen möglichen Armbruch die Runde.

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Reaktionen von Kane und Tuchel

Kapitän Harry Kane gab im TV-Interview direkt nach dem Spiel zunächst eine vorsichtige Entwarnung: „Jordan ist da gerade hingefallen. Ich glaube, es geht ihm gut. Es ist nur etwas mit seinem Arm“, sagte der Bayern-Star bei der BBC. Auf der Pressekonferenz klang England-Trainer Thomas Tuchel jedoch deutlich besorgter. Er bestätigte, dass Henderson ins Krankenhaus gebracht werden musste. Tuchel sagte: „Es ist eine ziemlich schwere Verletzung, und es passt einfach nicht zu diesem Abend, dass Jordan jetzt nicht bei uns ist.“

Auswirkungen auf das Turnier

Für Henderson bedeutet die Verletzung das vorzeitige Aus bei der WM. Er war im Achtelfinale gegen Mexiko nicht zum Einsatz gekommen, hatte aber zuvor in der Gruppenphase wichtige Minuten gesammelt. Sein Fehlen schwächt die englische Mittelfeldzentrale, die im Viertelfinale auf einen starken Gegner treffen wird. Die Three Lions müssen nun ohne ihren erfahrenen Routinier auskommen, der mit seiner Führungsqualität und Erfahrung eine wichtige Stütze im Team war.

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