WM-Aus für HSV-Star Capaldo: Argentinien nominiert Senesi
WM-Aus für HSV-Star Capaldo: Argentinien nominiert Senesi

Bei Weltmeister Argentinien ist die Entscheidung über den Kaderplatz gefallen, den sich auch HSV-Star Nicolas Capaldo erhofft hatte. Der 27-jährige Abwehrspieler wird nicht zur Fußball-Weltmeisterschaft mitreisen. Der argentinische Verband gab am späten Donnerstagabend bekannt: „Der Verteidiger Marcos Senesi wird Teil des Aufgebots, das die WM spielen wird.“ Somit ersetzt der Bournemouth-Verteidiger Marcos Senesi (29) den verletzten Leo Balerdi (27/Marseille, früher BVB) im Kader des Titelverteidigers.

Capaldo hatte gehofft

Auf den freien Platz hatte auch Capaldo spekuliert. Der Hamburger Abwehr-Allrounder war vor dem Turnier Teil des erweiterten Testspiel-Aufgebots der Argentinier und feierte beim 2:0-Sieg gegen Honduras sein Länderspiel-Debüt. Nationaltrainer Lionel Scaloni (48) hatte ihn zwar nicht in die 26er-Liste für die WM aufgenommen, doch durch Balerdis Ausfall keimte neue Hoffnung auf.

Capaldo wurden gute Chancen eingeräumt, da er als flexibler Verteidiger auch auf der rechten Seite aushelfen kann. Dort gingen mit Nahuel Molina (28/Atlético Madrid) und Gonzalo Montiel (29/River Plate) zwei Teamkollegen angeschlagen in die WM-Vorbereitung. Allerdings gaben beide zuletzt grünes Licht für ein Comeback – ein schlechtes Zeichen für Capaldo. Auch sein Konkurrent auf der Rechtsverteidiger-Position, Agustin Giay (22/Palmeiras), muss nach zwei Testspiel-Einsätzen zuschauen.

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Senesi überzeugt

Die Wahl fiel letztlich auf Senesi, der als gelernter Innenverteidiger ein direkter Ersatz für Balerdi ist. In der abgelaufenen Saison zeigte er starke Leistungen für das Premier-League-Überraschungsteam Bournemouth und unterschrieb gerade bei Tottenham Hotspur. Die Nachricht von seiner WM-Berufung erreichte ihn im Urlaub auf Ibiza. Ein Video seiner Freundin Kelci-Rose Bowers hält den Moment des entscheidenden Anrufs von Trainer Scaloni fest.

HSV-Profi Capaldo muss sich hingegen mit seinem Länderspiel-Debüt begnügen und seine Nationalmannschaft aus der Ferne unterstützen. Die Argentinier um Superstar Lionel Messi (38) treffen in der Gruppe J auf Algerien, Österreich und Jordanien.

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