Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni hat seine Pressekonferenz nach der WM-Finalniederlage gegen Spanien unter Tränen abgebrochen. Der 48-Jährige sagte mit brüchiger Stimme: „Es tut mir in der Seele weh“ und fügte hinzu: „Es tut mir sehr leid.“ Anschließend eilte der Coach weinend von der Bühne. Die anwesenden argentinischen Journalisten spendeten aufmunternden Applaus.
Emotionale Einblicke nach der Niederlage
Die argentinische Mannschaft hatte das WM-Finale mit 0:1 (0:0) verloren und insgesamt kein gutes Bild abgegeben. Bereits kurz nach der Niederlage gewährte Scaloni Einblicke in sein emotionales Innenleben. „Ich habe mir schon in der Kabine die Augen ausgeweint, deswegen weine ich jetzt nicht“, erklärte er zunächst. Wenig später kam es dann jedoch anders, und die Tränen flossen doch.
Lob für das Team und Zukunftsfragen
Während der Pressekonferenz hatte Scaloni zuvor seine Mannschaft um Superstar Lionel Messi überschwänglich gelobt. „Es ist ein großartiges Team. Ich hoffe, dass zukünftige Generationen davon beeinflusst werden“, sagte er. Auf die Frage nach einem möglichen Rücktritt des 39-jährigen Messi aus dem Nationalteam antwortete der Coach, dass er noch nicht mit dem Kapitän gesprochen habe.
Scalonis eigene Zukunft ungewiss
Auch zu seiner eigenen Zukunft hielt sich Scaloni zunächst bedeckt. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass sich der Weltmeistertrainer von 2022 mit dem Verband auf eine Vertragsverlängerung bis 2030 geeinigt habe. Scaloni erklärte, er werde mit dem Verbandspräsidenten sprechen. „Ich bin ihm dankbar, dass ich hier an dieser Stelle sein darf“, sagte er mit Tränen in den Augen und brüchiger Stimme.



