WM-Frust: Alaba geht nach 0:3 gegen Spanien auf Teamkollegen los
WM-Frust: Alaba attackiert Teamkollegen nach 0:3

Der Traum von der ersten WM-K.o.-Runde seit 1998 ist für Österreich geplatzt. Mit einem enttäuschenden 0:3 (0:1) gegen Spanien schieden die Österreicher im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft 2026 aus. Besonders bitter: Kapitän David Alaba verlor kurz vor Schluss die Nerven und attackierte seinen Teamkollegen Florian Grillitsch.

Alaba rastet nach Gegentor aus

In der 85. Minute, beim Stand von 0:2, hatte Spanien erneut eine gute Torchance. Alaba rettete auf der Linie für seinen geschlagenen Torwart. Doch wie schon bei den beiden Gegentoren zuvor hatten die Spanier zu viel Platz im Rückraum gehabt. Nach der Rettungsaktion suchte Alaba sofort das Gespräch mit Grillitsch – allerdings in äußerst aggressivem Ton. Wild gestikulierend schimpfte der Ex-Bayern-Star auf seinen Mitspieler ein. Ein ungewöhnliches Bild für den sonst so ausgeglichenen Kapitän. Kurz darauf erzielte Oyarzabal das 3:0 für Spanien – das endgültige Aus für Österreich.

Alaba lässt Zukunft offen

Nach dem Spiel vermied Alaba eine klare Aussage zu seiner weiteren Nationalmannschaftskarriere. „Ich habe mir überhaupt keine Gedanken gemacht um meine Zukunft, auch auf Klub-Ebene um meine Zukunft. Ich war wirklich hier und jetzt sehr, sehr konzentriert und fokussiert auf diese Weltmeisterschaft. Und habe da wirklich nur darauf meinen Fokus gelegt“, sagte der 34-Jährige. Sein Vertrag bei Real Madrid war Ende Juni ausgelaufen. „Ich werde erstmal diesen bitteren Moment verarbeiten müssen. Das wird sicherlich ein paar Tage dauern und brauchen. Und dann mache ich mir natürlich Gedanken“, so Alaba.

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Statistik und Hintergrund

Für Österreich war es die erste WM-Teilnahme seit 1998. Alaba, der auf 117 Länderspiele und 15 Tore kommt, begann seine Profikarriere beim FC Bayern München und wechselte 2021 zu Real Madrid. Ende 2023 erlitt er einen Kreuzbandriss, in der vergangenen Saison verpasste er zahlreiche Partien wegen einer Wadenverletzung. Die Zukunft des Routiniers bleibt sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft ungewiss.

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