Bei unserem WM-Gegner Curaçao droht Zoff – und das ausgerechnet wegen eines Trikots von Antonio Rüdiger! Der 33-jährige Real-Star absolvierte bisher 82 Länderspiele für Deutschland und ist das Vorbild gleich zweier Spieler der Inselmannschaft.
Roshon van Eijma und Jurien Gaari buhlen um Rüdigers Shirt
Sowohl Roshon van Eijma (28) als auch sein Mitspieler Jurien Gaari (32) sind glühende Verehrer des deutschen Abwehrchefs. Van Eijma erklärte: „Er ist mein Vorbild, spielt auf der gleichen Position wie ich. Sollte er nicht spielen, werde ich nach der Begegnung zu ihm zur Bank gehen und ihn um sein Trikot bitten.“ Gaari konterte: „Einer meiner Freunde ist gut mit Rüdiger. Er hat schon mit ihm gesprochen, dass ich das Shirt von ihm bekommen kann.“ Wer am Ende das Rennen macht, bleibt abzuwarten.
Curaçao-Spieler voller Selbstvertrauen vor WM-Debüt
Doch nicht nur der Trikot-Streit sorgt für Spannung. Die Curaçao-Spieler präsentieren sich vor ihrem ersten WM-Spiel überhaupt äußerst selbstbewusst. Van Eijma betonte im SPORT BILD-Interview: „Ich habe viel darüber gelesen: Curaçao, das kleinste Teilnehmerland in der WM-Historie, kriegt fünf, sechs, sieben Stück eingeschenkt. Doch daran verschwende ich keinen Gedanken, denn wir sind stark.“
Der Abwehrspieler weiter: „Wir können Deutschland wehtun. Wir werden kämpfen. Wichtig ist, dass wir mit Herz spielen. Dann haben wir eine Chance. Wenn die Deutschen denken, es wird gegen uns einfach, dann würden sie einen großen Fehler machen.“
Trainer Dick Advocaat gibt sich kämpferisch
Für das kleine Curaçao ist es die erste Teilnahme an einer Fußball-WM. Möglich wurde das vor allem durch Trainer Dick Advocaat (78). Der Niederländer führte das Team sensationell zu dem Turnier in den USA, Mexiko und Kanada. Advocaat, der in der Bundesliga Borussia Mönchengladbach trainierte, ist ebenfalls voller Selbstvertrauen: „Deutschland ist natürlich klarer Favorit in der Gruppe. Sie sind noch immer ein großes Fußballland. Ich habe noch immer großen Respekt vor Deutschland. Die Bundesliga ist eine tolle Liga mit tollen Stadien. Aber im Fußball ist alles möglich. Auch im Pokal können die Kleinen die Großen ärgern.“



