VfL Wolfsburg muss im Bundesliga-Gipfel gegen Bayern auf drei Schlüsselspielerinnen verzichten
Wolfsburg ohne Popp und Kleinherne im Topspiel gegen Bayern

VfL Wolfsburg mit schweren Ausfällen im Bundesliga-Gipfel gegen den FC Bayern

Für den VfL Wolfsburg ist es eine bittere Nachricht kurz vor dem Spitzenspiel: Die Fußballerinnen des Vizemeisters müssen im Bundesliga-Gipfel beim FC Bayern am Sonntag gleich auf drei wichtige Spielerinnen verzichten. Co-Kapitänin Alexandra Popp, Verteidigerin Sophia Kleinherne und Mittelfeldspielerin Lena Lattwein werden nicht zur Verfügung stehen.

Gesundheitsprobleme und Verletzung zwingen zum Verzicht

Alexandra Popp und Lena Lattwein sind nach einem Infekt noch nicht wieder fit genug für den Einsatz. Beide hatten bereits das Champions-League-Spiel bei Juventus Turin am Donnerstag verpasst, das Wolfsburg mit 2:0 gewann. Sophia Kleinherne fällt dagegen wie schon in der Champions League aufgrund einer muskulären Verletzung aus. Diese Ausfälle stellen Trainer Stephan Lerch vor eine besondere Herausforderung.

Vor allem der Verzicht auf Alexandra Popp wiegt schwer, wie Lerch betonte. Die Führungsspielerin und Co-Kapitänin werde dem Team fehlen. Der Trainer will dennoch mit einer guten Balance aus kompakter Defensive und gezielten Angriffen, die er als "Nadelstiche" bezeichnet, in das Spiel gehen. Er weiß, dass der Gegner eine große Herausforderung darstellt: "Es geht gegen einen Gegner, der uns ein paar Schritte voraus ist und zurecht an der Tabellenspitze steht."

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Tabellensituation und Ambitionen trotz Rückstand

Die Ausgangslage für Wolfsburg ist alles andere als einfach. Mit noch einem Nachholspiel in der Hinterhand beträgt der Rückstand auf den tabellenführenden FC Bayern bereits elf Punkte. Die Meisterschaft scheint damit in weiter Ferne zu liegen. Doch Trainer Lerch bereitet sein Team dennoch mit vollem Einsatz auf dieses "absolute Topspiel" vor.

Sein Ziel ist klar: Mit dem Rückenwind durch das Weiterkommen in der Champions League will er ein "großes Spiel" abliefern. Vielleicht könne man sogar "etwas mitnehmen, womit die meisten nicht rechnen", so Lerch. Das Spiel findet am Sonntag um 16:20 Uhr in München statt und wird live im ZDF, bei DAZN und MagentaSport übertragen.

Für den VfL Wolfsburg ist dieses Topspiel nicht nur wegen der Tabellensituation von Bedeutung, sondern auch als Bewährungsprobe ohne mehrere Stammspielerinnen. Wie das Team mit diesen Ausfällen umgeht, wird zeigen, wie tief der Kader wirklich ist und ob man auch unter erschwerten Bedingungen gegen den Double-Gewinner bestehen kann.

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