Die WWE blickt auf ein Jahr voller Spektakel zurück, doch nicht alles war Gold, was glänzte. In der großen Abrechnung von Bild.de werden die Flops des Jahres aufgelistet – schonungslos und detailliert. Die Redaktion hat analysiert, welche Superstars, Storylines und Events die hohen Erwartungen nicht erfüllten. Das Ergebnis ist eine Liste, die bei Fans für Diskussionen sorgt.
Enttäuschte Erwartungen: Diese Stars floppten
Laut dem Bericht von Bild.de blieben einige der größten Namen hinter ihren Möglichkeiten zurück. Besonders kritisiert wird die Entwicklung von einem ehemaligen Champion, der nach seiner Rückkehr nie wieder an alte Erfolge anknüpfen konnte. Auch ein vielversprechender Nachwuchssuperstar, der in den Main Event gepusht wurde, scheiterte an der mangelnden Sympathie des Publikums. Die Redaktion stellt fest: „Ein großer Name allein reicht nicht, wenn die Story nicht stimmt.“ (Zitat laut Bild.de)
Storylines, die die Fans vergraulen
Neben einzelnen Stars nehmen die Kritiker vor allem die Buchung der Storylines auseinander. Die große Fehde der Bloodline um den Undisputed Title zog sich über Monate, verlor dabei aber immer mehr an Spannung. Ein anderes Horror-Gimmick, das mit Spannung erwartet wurde, entpuppte sich als verwirrend und ohne klare Richtung. Bild.de spricht von einem „Konzept, das in der Theorie besser klang als in der Umsetzung“.
Auch die Einführung eines neuen Titels stieß auf gemischte Reaktionen. Der Gürtel, der bei einem Turnier im Nahen Osten vergeben wurde, galt vielen als reine Marketing-Aktion ohne sportlichen Wert. Die Folge: Die Fans zeigten deutlich weniger Interesse als erhofft.
Events mit Luft nach oben
Die Liste der Flops umfasst auch mehrere Events, die nicht die gewohnte Qualität erreichten. Ein Großevent im Sommer konnte trotz hochkarätiger Matches nicht über die schwache Vorbereitung hinwegtäuschen. Besonders das Fehlen eines überraschenden Auftritts eines legendären Rückkehrers sorgte für Ernüchterung. Ein weiteres Pay-per-View wurde wegen einer überladenen Card und gleich mehrerenweird Ergebnissen kritisiert.
Die Lehren aus dem Flop-Jahr
Die Bild.de-Abrechnung ist mehr als eine bloße Kritik – sie zeigt, wo die WWE in Zukunft ansetzen muss. Die Redaktion fordert mehr Mut zu neuen Gesichtern und weniger Abhängigkeit von altbekannten Stars. Zudem sollten Storylines konsequenter erzählt und unnötige Titel wieder abgeschafft werden. Die Fans, so der Tenor, erwarten Authentizität und keine künstlich erzeugten Momenten.
Am Ende bleibt eine gemischte Bilanz: Die WWE hat 2024 wirtschaftlich glänzt, sportlich aber einige Schwächen offenbart. Die große Abrechnung von Bild.de ist damit eine Pflichtlektüre für alle Wrestling-Fans, die sich eine ehrliche Einschätzung wünschen.



