WM-Aus: Yakin blickt nach vorn – „Noch lange nicht am Ende“
Yakin nach WM-Aus: „Noch lange nicht am Ende“

Murat Yakin, Trainer der Schweizer Nationalmannschaft, hat nach dem Ausscheiden im Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Argentinien einen optimistischen Blick nach vorne geworfen. „Wir sind noch lange nicht am Ende“, sagte der 51-Jährige bei der letzten Pressekonferenz des Schweizer Fußballverbands vor der Rückreise in die Heimat. Die 1:3-Niederlage nach Verlängerung in Kansas City hatte bei Yakin gemischte Gefühle hinterlassen: Ärger über die Schiedsrichterentscheidung, aber auch Stolz auf die Leistung seiner Mannschaft.

Yakin lobt die Mischung aus Jung und Alt

Der frühere Bundesliga-Profi des VfB Stuttgart und des 1. FC Kaiserslautern zeigte sich überzeugt von der Qualität des Kaders. „Die Mischung an jungen und erfahrenen Spielern in der Mannschaft ist gut“, erklärte Yakin. „Stand jetzt weiß ich von keinem Spieler, der aufhören möchte. Aber da werden sicher Gespräche in den nächsten Tagen stattfinden.“ Nach der Europameisterschaft 2024 in Deutschland hatten mit Xherdan Shaqiri und Yann Sommer zwei langjährige Leistungsträger ihre Karriere im Nationalteam beendet.

Keine Schauspielkarriere geplant

Yakin, der seit 2021 Coach der Eidgenossen ist und einen Vertrag bis 2028 besitzt, wies zudem Spekulationen über einen möglichen Karrierewechsel zurück. „Ich hoffe nicht, dass ihr denkt, dass ich eine neue Karriere als Schauspieler mache“, scherzte er in Anspielung auf einen Vergleich des Entertainers James Corden, der Yakin kürzlich mit einem Bösewicht aus dem James-Bond-Kosmos verglichen hatte. „Ich bin nach wie vor sehr gerne Trainer und extrem stolz, Schweizer Nationaltrainer zu sein. Ich habe Lust und Freude, mit dieser Mannschaft zu arbeiten. Für mich gibt es null Gedanken daran, einen anderen Weg zu gehen. Ich freue mich auf das, was auf mich zukommt.“

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Kritik an Schiedsrichter-Entscheidung

Direkt nach der Partie hatte Yakin noch scharf gegen Referee Joao Pinheiro und dessen Assistenten geschossen. Der Portugiese hatte dem Schweizer Stürmer Breel Embolo nach einem VAR-Hinweis die Gelb-Rote Karte wegen einer angeblichen Schwalbe gezeigt. In Unterzahl mussten die Eidgenossen den Ausgleich hinnehmen und verloren schließlich in der Verlängerung. Trotz des bitteren Ausgangs blickt Yakin nun nach vorne und will die Mannschaft für die kommenden Aufgaben formen.

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