Zverev spielt Tennis seines Lebens, aber Sinner bleibt Wimbledon-König
Zverev spielt Tennis seines Lebens, Sinner bleibt König

Alexander Zverev hat seinen zweiten Grand-Slam-Titel verpasst. Der 29-jährige Deutsche unterlag im Wimbledon-Finale dem Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner aus Italien mit 7:6, 6:7, 3:6, 4:6. Trotz der Niederlage würdigt die internationale Presse Zverevs Leistung als außergewöhnlich.

Presse lobt Zverevs Entwicklung

Die britische Zeitung "The Sun" schreibt: "Jannik Sinner kämpft sich zurück und beendet Alexander Zverevs Wimbledon-Traum." "The Telegraph" betont: "Am Sonntag wurde in Wimbledon schweres Geschütz aufgefahren, als die Nummer eins der Welt, Jannik Sinner, seinen Titel im Herreneinzel unter einem Hagel von Assen erfolgreich verteidigte." "The Mirror" merkt an: "Zverev ist gerade erst dem Kreis der Grand-Slam-Sieger beigetreten, konnte seinen Erfolg von Paris aber nicht bestätigen."

Italienische Medien feiern Sinner

Die "Gazzetta dello Sport" urteilt: "Jannik Sinner hat es geschafft: In vier Sätzen gegen einen Sascha Zverev, der selten so nah dran und so gefährlich war. Die Zeiten sind weit entfernt, als sich der Deutsche im Finale der Australian Open fast unter Tränen geschlagen geben musste. Jetzt ist Sascha Grand-Slam-Champion, er wirkt selbstbewusster – doch es reicht nicht." "Tuttosport" jubelt: "Sinners legendärer Triumph in Wimbledon: Was für eine Aufholjagd gegen Zverev – Jannik schafft das historische Double!" Der "Corriere dello Sport" titelt: "König Sinner II: Er schlägt Zverev in vier Sätzen und gewinnt Wimbledon zum zweiten Mal in Folge!"

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Französische und spanische Stimmen

"Le Parisien" kommentiert: "Der Boss ist zurück ... Nach einem Jahr ohne Grand-Slam-Titel, obwohl er sich fast überall sonst durchgesetzt hatte, hat Jannik Sinner, 24 Jahre alt, seine Krone auf dem Centre Court von Wimbledon verteidigt. Die Nummer eins der Welt musste leiden, um Alexander Zverev zu bezwingen, der seit seinem ersten Major-Titel bei den French Open im vergangenen Juni wie verwandelt wirkt." "L'Équipe" stellt fest: "Der König ist Italiener." Aus Spanien meldet "Mundo Deportivo": "Der Italiener Jannik Sinner wurde zum zehnten Profi, der seinen Titel in Wimbledon verteidigt, nachdem er einen außergewöhnlichen Zverev nach dessen Triumph in Roland Garros noch niedergerungen hatte."

Schweizer und österreichische Reaktionen

Der "Tages-Anzeiger" aus der Schweiz schreibt: "Alexander Zverev spielt gegen Jannik Sinner das Tennis seines Lebens – und verliert trotzdem 7:6, 6:7, 3:6, 4:6." "Blick" ergänzt: "Kein Ketchup-Effekt bei Zverev (...) Sinner verlängert seine Wimbledon-Regentschaft." Aus Österreich berichtet die "Kronen Zeitung": "Titel verteidigt: Sinner bleibt Wimbledon-König!" Der "Kurier" resümiert: "Nein, nach einem Sieger sah es lange nicht aus. Jannik Sinner und Alexander Zverev lieferten sich in 3:46-Stunden ein Wimbledon-Finale, das würdiger nicht sein konnte."

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