Demminer Handballverein meldet erste Männermannschaft ab - Streit führt zum Rückzug
Demminer Handballverein meldet erste Männermannschaft ab

Demminer Handballverein meldet erste Männermannschaft vom Spielbetrieb ab

Die erste Konsequenz aus dem schwelenden Streit zwischen Verein und erster Männermannschaft ist nun offiziell bestätigt. Der SV Einheit Demmin hat sein Team aus der Verbandsliga Staffel Ost abgemeldet. Damit tritt die Mannschaft in der Saison 2025/26 nicht mehr in dieser Liga an.

Ausstehende Partien werden nicht mehr bestritten

Die beiden abschließenden Saisonspiele in der Hauptrunde werden nicht mehr stattfinden. Dies bestätigte Einheit-Vorsitzender Sebastian Borchardt gegenüber dem Nordkurier. „Teile der Mannschaft haben sich verabschiedet und das sind nun die Konsequenzen“, erklärte Borchardt.

Damit werden die Peenestädter die beiden ausstehenden Auswärtspartien gegen den Stavenhagener SV am 14. März und den HSV Insel Usedom am 15. März nicht mehr bestreiten. Ebenso fallen die beiden folgenden Platzierungsspiele mit dem Vertreter aus der Staffel West aus.

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Spielausschuss bestätigt Annullierung

Thomas Schweder aus dem Spielausschuss des Handballverbands Mecklenburg-Vorpommern sagte: „Die Partien mit Beteiligung von Einheit Demmin werden annulliert.“ Nach zwölf Saisonpartien stand für Einheit vier Siege, ein Remis und sieben Niederlagen zu Buche. Die Demminer sind damit Tabellenvorletzter.

Großteil des Kaders verlässt den Verein

Wie das Gesicht der Mannschaft in der Saison 2026/27 aussehen soll, ist aktuell noch offen. Nach dem zuletzt bekannt gewordenen Streit zwischen der ersten Männermannschaft und dem Vorstand soll ein Großteil des Kaders den Club verlassen haben. Diese Spieler werden in Zukunft bei anderen Vereinen in der Region auflaufen.

„Wir sortieren uns aktuell“, erklärte Borchardt zur weiteren Planung. Der Verein befindet sich in einer Phase der Neuorientierung nach diesem einschneidenden Ereignis.

Sportliche Konsequenzen für die Zukunft

Zumindest ist mit dem Rückzug während des laufenden Spielbetriebs klar geregelt, wie es sportlich für die Peenestädter weitergehen kann. Schweder erläuterte die Regelung: „Wer während der laufenden Spielzeit seine Mannschaft komplett zurückzieht, wird in der nächsten Saison in der Bezirksoberliga anfangen.“

Dies bedeutet einen deutlichen sportlichen Rückschritt für den Verein, der nun in der unteren Liga neu beginnen muss. Die Handballgemeinschaft in Mecklenburg-Vorpommern beobachtet diese Entwicklung mit großer Aufmerksamkeit.

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