Entscheidungswochen für HC Empor Rostock im Aufstiegsrennen der 3. Liga
Für die Handballer des HC Empor Rostock brechen nun die entscheidenden Wochen im Kampf um den Aufstieg an. Die kommenden drei Partien in der Nord-Ost-Staffel der 3. Handball-Liga werden zeigen, ob das Team um Kapitän Robert Wetzel weiterhin um die begehrten Relegationsplätze mitspielen darf. Diese Spiele gelten als echter Prüfstand für die Rostocker Mannschaft.
Direkte Duelle gegen die Konkurrenz
Den Auftakt bildet am Sonntag um 17.15 Uhr das Heimspiel gegen den TSV Altenholz, der mit 30:10 Punkten aktuell auf Platz vier steht. Nach einem Auswärtsspiel bei den um den Klassenerhalt kämpfenden Sportfreunden Söhre am 28. Februar folgt am 8. März das Heimspiel gegen den EHV Aue, der mit 29:9 Punkten den fünften Platz belegt. Die Rostocker selbst stehen mit 25:11 Punkten auf Rang sechs der Tabelle.
Diese direkten Duelle gegen Altenholz und Aue sind von enormer Bedeutung, da sie nicht nur über die Platzierung entscheiden, sondern auch die Position gegenüber den Spitzenteams MTV Braunschweig (32:6) und HC Eintracht Hildesheim (31:9) verbessern könnten. Besonders das Spiel gegen Altenholz wird zur echten Herausforderung, da der TSV zuletzt sieben Partien ohne Niederlage blieb und am vergangenen Spieltag sogar Hildesheim mit 33:30 überraschend besiegte.
Herausforderung gegen starke Defensive
Empor-Cheftrainer Michael Jacobsen bereitet seine Mannschaft auf einen äußerst schwierigen Gegner vor: „Das wird ein schwerer Gang. Der Kontrahent stellt eine starke, aggressive Defensive, ist auf Ballgewinne aus und Konter über die erste, zweite Welle sowie bei Gegentoren auf eine schnelle Mitte orientiert“, analysiert der Däne. Altenholz besitzt mit Spielern wie Rasmus Ankermann, Lars Meereis und Sam Richard im Zentrum einen schwer bespielbaren Block.
Die Verteidigungsqualitäten des TSV unterstreichen die statistischen Zahlen: Nur 28,35 Gegentore pro Partie lassen erkennen, wie schwer es wird, diese Abwehr zu überwinden. Jacobsen gibt für seine Mannschaft klare taktische Vorgaben: „Da werden wir unser Tempo kontrollieren und unsere Körperlichkeit einsetzen müssen. Für die eigene Verteidigung gilt es, die Räume dichtzumachen, um die Stärke von Altenholz im Spiel Eins gegen Eins zu unterbinden.“
Regisseur Julius Siegler vor großer Aufgabe
Auf Empor-Regisseur Julius Siegler kommt in den kommenden Spielen eine Menge Verantwortung zu. Er muss das Spiel gegen die starke Defensive von Altenholz organisieren und die richtigen Entscheidungen in den entscheidenden Momenten treffen. Die gesamte Mannschaft steht unter besonderer Beobachtung, da diese Wochen letztlich über die weitere Saisonperspektive entscheiden werden.
Die Partie gegen Altenholz wird von einem Vorspiel der A-Jugend-Bundesliga zwischen HCE und dem SC DHfK Leipzig ab 14 Uhr eingeleitet. Für die Rostocker Handballer beginnt damit eine Phase, die als „Wochen der Wahrheit“ bezeichnet werden kann – drei Spiele, die über Aufstiegschancen und Saisonziele entscheiden werden.



