Empor Rostock will nach bitterer Heimpleite bei DHK Flensborg wieder aufstehen
Empor Rostock will bei DHK Flensborg wieder aufstehen

Empor Rostock will nach bitterer Heimpleite bei DHK Flensborg wieder aufstehen

Im Auswärtsspiel bei DHK Flensborg wird sich zeigen, wie die Drittliga-Handballer von Empor Rostock die bittere Heimpleite gegen den EHV Aue verkraftet haben. Die Rostocker sind nach der 20:25-Niederlage hart auf dem Boden der Realität gelandet, und der Traum von der Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur 2. Handball-Bundesliga dürfte damit vorerst begraben sein.

Rückkehr an alte Wirkungsstätte für Trainer Jacobsen

Empor-Trainer Michael Jacobsen kehrt am Samstag, den 14. März, in seine ehemalige Wirkungsstätte, die Wiking-Halle von Handewitt, zurück. „Das war die Trainings- und Spielstätte der Flensburg-Akademie. Die Partie wird dort beim traditionellen Tag der Youngsters ausgetragen“, erklärt der Coach des Handball-Zweitligisten HC Empor. Der Däne arbeitete dort von 2014 bis 2022 als Sportlicher Leiter der Nachwuchs-Akademie des Erst-Bundesligisten, holte mit der A-Jugend zwei nationale Titel und lernte auch seine heutige Ehefrau kennen.

Jacobsen betont: „Die ‚Ur-Hölle-Nord‘ möchte ich gern als Sieger verlassen. Genau das ist die Aufgabe, das Ziel. Das habe ich auch meinen Spielern erklärt.“ Seine Mannschaft muss nach der enttäuschenden Leistung gegen Aue mental wieder auf die Beine kommen.

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Zwei Mannschaften auf der Suche nach ihrer Form

Mit dem DHK Flensborg (10. Platz mit 18:28 Punkten) und Empor Rostock (6. Platz mit 29:13 Punkten) stehen sich zwei Teams gegenüber, die am vergangenen Spieltag nicht ihr volles Potenzial abrufen konnten. Flensborg verlor das Derby bei Eider Harde mit 32:39, und DHK-Coach Magnus Frisk Jensen kritisierte nach einem zwischenzeitlichen 12:21-Rückstand: „Niemand hat Leistung gezeigt. Körperlich und mental war keiner bereit. Das Team hat sich nicht an die Absprachen gehalten.“

Diese Worte könnten auch von Michael Jacobsen stammen, denn der Däne musste gegen den EHV Aue Ähnliches erleben. „Die Jungs müssen wieder aufstehen, mental auf der Höhe sein und das Ding von der ersten bis zur letzten Minute voll durchziehen“, fordert Jacobsen von seiner Mannschaft.

Herausforderung gegen einen unberechenbaren Gegner

Die Gastgeber werden keine leichte Beute sein. Flensborg setzte im letzten Heimspiel mit einem 42:39-Sieg der Niederlagenserie des einstigen Tabellenführers HC Eintracht Hildesheim ein Ende und brachte auswärts auch MTV Braunschweig (28:29) in Bedrängnis. Jacobsen analysiert: „Mein Kollege lässt meist Sieben gegen Sechs spielen. Mit viel Intensität muss unsere Abwehr den Fluss unterbrechen.“

Für Empor-Kapitän Robert Wetzel und seine Mitspieler wie Richard Lößner und Elias Gansau geht es darum, die Pleite gegen Aue zu vergessen und mit einem Sieg bei DHK Flensborg die Saison wieder in die richtige Richtung zu lenken. Die Partie verspricht Spannung, da beide Teams dringend Punkte benötigen, um ihre jeweiligen Saisonziele nicht aus den Augen zu verlieren.

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