Fortuna-Handballerinnen vor Topspiel in Schwerin: Aufstiegsplatz noch nicht sicher
Fortuna-Handballerinnen vor Topspiel in Schwerin

Fortuna-Handballerinnen vor schwieriger Aufgabe in Schwerin

Nur eine Woche nach dem anspruchsvollen Duell beim Tabellenführer Grün-Weiß Werder wartet auf die Handballerinnen des SV Fortuna Neubrandenburg bereits die nächste große Herausforderung. Am Samstag um 16 Uhr müssen sich die Spielerinnen um Trainer Kay Butzlaff in der Landeshauptstadt dem Tabellendritten SV Grün-Weiß Schwerin II stellen.

Tabellenzweiter mit unsicherem Vorsprung

Obwohl die Fortunen als aktueller Tabellenzweiter noch einen komfortablen Vorsprung von sechs Punkten auf Schwerin vorweisen können, warnt Butzlaff vor voreiligen Schlüssen. Der mögliche Aufstiegsplatz ist rechnerisch noch längst nicht gesichert, betont der Trainer mit Blick auf das anspruchsvolle Restprogramm der Saison.

Für die Begegnung in Schwerin erwartet Butzlaff eine besonders knifflige Partie: „Schwerin ist immer eine Wundertüte, man weiß nie genau, ob Spielerinnen aus dem Drittliga-Kader mitwirken werden.“ Um die Reise in die Landeshauptstadt erfolgreich zu gestalten, fordert er von seinem Team eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der 22:30-Niederlage vor einer Woche in Werder.

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Butzlaff fordert mehr Konsequenz und weniger Fehler

„Wir müssen unsere zahlreichen Fehler abstellen, insbesondere im Spielaufbau, und gleichzeitig mehr Konsequenz beim Torewerfen zeigen. Wir benötigen dringend Treffer aus allen Positionen“, erklärte der Fortuna-Trainer. Bis auf die verletzte Madlen Kloska stehen ihm für dieses wichtige Spiel alle Spielerinnen zur Verfügung.

Doppelbelastung für A-Jugend und Bundesligaspielerinnen

Für einige Spielerinnen der Fortuna wird das Wochenende besonders intensiv. Bereits am Freitag um 20 Uhr stehen die A-Juniorinnen um Jet Abrahams in der Bundesliga vor einem Auswärtsspiel bei der HSG Blomberg-Lippe. Da die Neubrandenburger das Viertelfinale der Meisterrunde bereits verpasst haben, geht es für sie nur noch um die sogenannte „goldene Ananas“.

„Für uns geht es im Grunde nur noch um die goldene Ananas. Daher müssen wir genau abwägen, wie wir die Belastung sinnvoll begrenzen und die richtige Balance finden können“, erläuterte Kay Butzlaff die schwierige Situation.

Der Fortuna-Tross plant nach dem Spiel in Nordrhein-Westfalen eine Zwischenübernachtung auf dem Rückweg, um dann am Samstag direkt nach Schwerin weiterzureisen. Diese Logistik unterstreicht die besonderen Herausforderungen, vor denen das Team in dieser Phase der Saison steht.

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