Die deutsche Handball-Nationalmannschaft muss einen schweren Verlust verkraften: Abwehrchefin Aimée von Pereira beendet mit sofortiger Wirkung ihre Karriere. Die 26-Jährige leidet unter gesundheitlichen Problemen, die sie zu diesem Schritt gezwungen haben.
Überraschender Rücktritt
Wie der Deutsche Handball-Bund (DHB) mitteilte, informierte die Abwehrspezialistin von Kopenhagen Handbold zunächst Bundestrainer Markus Gaugisch über ihre Entscheidung. In einer Vereinsmitteilung erklärte sie: „Auch wenn mir die Entscheidung, meine Handball-Karriere zu beenden, schwergefallen ist, bin ich dankbar für alles, was mir dieser Sport gegeben hat – sowohl auf als auch neben dem Spielfeld.“
Reaktion des Bundestrainers
Bundestrainer Markus Gaugisch zeigte sich betroffen: „Aimée war in unseren Planungen eine wichtige Spielerin. Wir bedauern den Entschluss von ihr.“ Er betonte, dass die Abwehrchefin sowohl sportlich mit ihren Qualitäten als auch abseits der Platte mit ihrer Persönlichkeit schnell ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft geworden sei.
Gesundheitliche Gründe im Vordergrund
Die Entscheidung sei nach reiflicher Überlegung getroffen worden. Grund dafür sei eine lange Zeit, die von Krankheit, Verletzungen und Rehabilitation geprägt war. Nun wolle sie ihre Gesundheit in den Vordergrund stellen und ihrem Körper die nötige Ruhe und Erholung gönnen, so von Pereira.
Der Rücktritt der Vizeweltmeisterin kommt überraschend, war sie doch eine der Schlüsselspielerinnen im Team. Der DHB und der Verein respektieren ihre Entscheidung und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft.



