Champions League: SC Magdeburg erreicht vorzeitig das Viertelfinale
Magdeburg vorzeitig im Viertelfinale der Handball Champions League

SC Magdeburg marschiert souverän ins Viertelfinale der Handball Champions League

Nur drei Tage nach der ersten Niederlage in der Bundesliga-Saison hat sich der SC Magdeburg in der Handball Champions League eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Titelverteidiger setzte sich am Mittwochabend mit 37:30 (17:15) gegen GOG Handbold durch und erreichte damit vorzeitig das Viertelfinale des europäischen Elitewettbewerbs.

Perfekte Antwort auf Ligarückschlag

Nach dem 29:31 beim THW Kiel am vergangenen Sonntag, das die erste Niederlage nach saisonübergreifend 34 Ligaspielen bedeutete, präsentierte sich der deutsche Handball-Vizemeister gegen die Dänen von GOG Handbold von seiner besten Seite. Mit dem elften Sieg im elften Champions-League-Spiel festigten die Magdeburger unangefochten Rang eins in Gruppe B.

Durch diesen Erfolg kann das Team von Trainer Bennet Wiegert mathematisch nicht mehr von den ersten beiden Plätzen verdrängt werden. Damit bleibt den Magdeburgern der Umweg über die Play-offs erspart, was in der anspruchsvollen Saisonplanung eine wertvolle Erleichterung darstellt.

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Magnusson als bester Werfer

Der Isländer Omar Ingi Magnusson zeigte sich mit sechs Treffern als bester Werfer für die Magdeburger. Die Mannschaft demonstrierte damit eindrucksvoll, dass der Ligarückschlag keine nachhaltigen Auswirkungen auf die Champions-League-Mission hat.

In den noch verbleibenden drei Gruppenspielen geht es für die Magdeburger mit 22:0 Punkten nun um den sicheren Gruppensieg. Die nächste Aufgabe führt den SCM am kommenden Donnerstag um 20.45 Uhr nach Polen zu Wisla Plock. Die Partie wird bei DAZN und Dyn übertragen.

Termine und Ambitionen

Das Viertelfinale der Handball Champions League wird am 29./30. April und 6./7. Mai ausgetragen. Das prestigeträchtige Final Four steigt dann am 13. und 14. Juni in Köln. Magdeburg will nach dem Sieg im Vorjahres-Endspiel gegen die Füchse Berlin erneut und damit zum vierten Mal nach 2002, 2023 und 2025 auf Europas Handball-Thron Platz nehmen.

Interessant bleibt die Parallelentwicklung in Gruppe A, wo Meister Berlin aktuell auf Platz zwei liegt. Auch die Füchse sehnen sich nach dem Premierensieg in der Königsklasse, der mit 300.000 Euro prämiert wird. Die Magdeburger haben mit dem vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale jedenfalls einen wichtigen Schritt auf ihrer Mission Titelverteidigung gemacht und können sich nun optimal auf die entscheidende Phase des Wettbewerbs vorbereiten.

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