Stavenhagens Handballerinnen wollen in Berlin entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt machen
Stavenhagen: Handballerinnen wollen Klassenerhalt sichern

Stavenhagens Handballerinnen wollen in Berlin entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt machen

Nach einer zweiwöchigen Spielpause stehen die Regionalliga-Handballerinnen des Stavenhagener SV am Sonntag vor einer wichtigen Aufgabe. In Berlin treffen sie auf die HSG Neukölln, die als besonders heimstark gilt. Das Spiel beginnt um 14.30 Uhr und könnte für die Mecklenburgerinnen von großer Bedeutung sein.

Trainer Torsten Richter zeigt sich zuversichtlich

SSV-Trainer Torsten Richter ist überzeugt, dass seine Mannschaft einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen kann. „Mit einem Sieg in Berlin hätten wir einen beruhigenden Vorsprung von sechs Punkten auf die Abstiegszone“, erklärt der Trainer. Bei noch drei ausstehenden Heimspielen wäre dann alles in eigener Hand. Richter betont jedoch, dass die Aufgabe in der Bezirkssporthalle Neukölln alles andere als einfach wird.

Schwierige Herausforderung gegen heimstarke Berlinerinnen

Die HSG Neukölln, aktuell Tabellenneunte, hat sich nach einem schwierigen Saisonstart verstärkt und gewann ihre letzten drei Heimspiele. „Es ist eine gute Mannschaft, die heimstark und körperlich sehr stark ist“, analysiert Richter. Er rechnet mit einem harten Kampf und sieht seine Mannschaft nicht in der Favoritenrolle, obwohl die Bilanz der bisherigen sieben Duelle in der 4. Liga für Stavenhagen spricht: Drei Siege, zwei Unentschieden und nur zwei Niederlagen gegen Berlin.

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Positives Hinspiel als Vorbild

Im Hinspiel in der Reuterstadt setzte sich der SSV mit 35:33 durch. Tia Döbler trug damals maßgeblich zum Erfolg bei. „Das war ein gutes Spiel von uns, das in Berlin zu wiederholen, wird aber schwer“, sagt Richter. Die Mannschaft muss sich auf die besonderen Bedingungen in der Berliner Halle einstellen.

Personelle Situation weitgehend stabil

Personell hat Trainer Torsten Richter kaum Sorgen. Lediglich Tanvir Kaur (Urlaub) und Anna Herbst (Kreuzbandriss) fehlen, sodass er im Prinzip seinen besten Kader zur Verfügung hat. Allerdings bereiteten die letzten beiden Wochen mit dem spielfreien Wochenende nicht nur Freude: „Wegen Krankheiten konnten wir nicht so trainieren, wie ich es mir gewünscht hätte“, bedauert der Trainer. Dennoch hofft er, dass seine Spielerinnen optimal vorbereitet sind.

Für die Stavenhagener Handballerinnen geht es am Sonntag also um viel. Ein Sieg würde nicht nur die Tabellensituation deutlich entspannen, sondern auch das Selbstvertrauen für die letzten Saisonspiele stärken. Die Mannschaft weiß, dass sie in Berlin eine schwere Aufgabe vor sich hat, aber mit der richtigen Einstellung und der Erfahrung aus dem erfolgreichen Hinspiel könnte der wichtige Schritt zum Klassenerhalt gelingen.

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