Stavenhagen verliert überraschendes Handball-Derby gegen Warnemünde
Stavenhagen kassiert Heimniederlage im MV-Duell

Stavenhagen verliert überraschendes Handball-Derby gegen Warnemünde

Der Stavenhagener SV hat in der Handball-Regionalliga eine unerwartete Heimniederlage im MV-Duell gegen den SV Warnemünde kassiert. Mit einem Endstand von 23:25 musste sich das Team von Trainer Torsten Richter vor heimischem Publikum geschlagen geben, bleibt aber dennoch im sicheren Mittelfeld der Tabelle.

Trainer zeigt sich enttäuscht über Derby-Niederlage

„Wir sind extrem enttäuscht, weil wir ungern Derbys verlieren. An dieser Niederlage werde ich noch einige Tage zu knabbern haben“, erklärte Trainer Torsten Richter nach dem Spiel. Gegen die körperlich und kämpferisch starken Gäste aus Warnemünde fand Stavenhagen nie richtig ins Spiel und musste lange einem Rückstand hinterherlaufen.

Als Amelie Sandberg elf Minuten vor der Schlusssirene zum 21:19 getroffen hatte, schien das Spiel doch noch in die richtige Richtung zu laufen. Doch der SVW schlug zurück und lag nach 55 Minuten wieder vorn mit 22:21 – diesen Vorsprung ließen sich die Gäste nicht mehr nehmen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Fans kritisieren Schiedsrichter-Leistung

Zur Schiedsrichterleistung, die für viel Unmut in der proppenvollen Halle gesorgt hatte, wollte sich Trainer Richter nicht äußern: „Ich kommentiere nur das, was ich beeinflussen kann.“ Nimmt man aber die Fans in der Halle als Seismograf, gefiel der Auftritt des Schiri-Duos Sveja Sophie Arndt und Nele Julia Kammler nicht allen Zuschauern.

Viele SSV-Fans ließen ihren Unmut und Ärger über die Schiedsrichter-Leistung freien Lauf. Ein Zuschauer sprach von brutalen Entscheidungen gegen Stavenhagen, die das Spielgeschehen maßgeblich beeinflusst hätten.

Analyse der Spielleistung

„Wir haben das Spiel vorn verloren, waren nicht effektiv genug. In der Abwehr haben wir gut gestanden“, analysierte Trainer Richter die Leistung seines Teams. „Warnemünde hat das gespielt, was wir erwartet haben, hat die Angriffe lange ausgespielt und seine körperliche Überlegenheit genutzt.“

Die Torschützen für Stavenhagen waren: Liebich (6 Tore), Engfer (4), Sandberg (5), Döbler (3), Schuck (3), Lichtwald (1), Jonassen (1). Trotz dieser individuellen Leistungen reichte es nicht zum Sieg im wichtigen Regionalduell.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration