SV Warnemünde in der Handball-Regionalliga unter Druck
Die entscheidenden Wochen in der Handball-Regionalliga Ostsee-Spree beginnen für den SV Warnemünde mit erheblichen personellen Herausforderungen. Sowohl die Herren- als auch die Damenmannschaft müssen in den kommenden Spieltagen mit stark reduzierten Kaderstärken antreten, was die ohnehin angespannte Situation im Kampf um den Klassenerhalt zusätzlich verschärft.
Dramatische Verschlechterung bei den Damen
Während sich die Personalsorgen bei den Männern des SV Warnemünde bereits wie ein roter Faden durch die gesamte Saison zogen, hat sich die Lage bei den Damen ausgerechnet im entscheidenden Saisonendspurt dramatisch zugespitzt. Beim letzten Auswärtsspiel beim Berliner TSC musste Coach Gerald Hein im Spielverlauf eine Hiobsbotschaft nach der anderen verkraften.
Die entscheidende Frage lautet nun, welche Spielerinnen Hein am kommenden Sonnabend, dem 21. Februar, im wichtigen MV-Duell beim Stavenhagener SV überhaupt einsetzen kann. Die Gastgeberinnen stehen mit 19:15 Punkten bereits fast als sicherer Klassenerhalter fest, während der SV Warnemünde mit 16:18 Punkten dringend jeden einzelnen Zähler benötigt, um die Liga zu halten.
Herren mit schwieriger Ausgangslage
Auch die Herrenmannschaft des SV Warnemünde steht unter erheblichem Druck. Mit einer aktuellen Ausbeute von lediglich 11:21 Punkten müssen sie am kommenden Sonnabend beim OSF Berlin antreten, der zuletzt mit einem überraschenden Erfolg beim Spitzenreiter Werder für Aufsehen sorgte.
Warnemündes Coach Tim Völzke zeigt sich vor diesem wichtigen Duell realistisch: „OSF ist durch die aktuelle Haftmittelproblematik eindeutig als Favorit zu sehen.“ Das Spiel findet am 21. Februar um 17.45 Uhr statt und könnte über das weitere Schicksal der Mannschaft in dieser Saison entscheiden.
HC Empor II mit eigener Herausforderung
Parallel dazu tritt der HC Empor II ebenfalls am Sonnabend um 18 Uhr in der heimischen Fiete-Reder-Halle gegen den Tabellenführer Grün-Weiß Werder an. Spielertrainer Erik Reimer hofft insbesondere auf eine verbesserte defensive Leistung seiner Mannschaft, nachdem das letzte Spiel gegen Ludwigsfelde mit einem 40:40-Unentschieden endete.
Die kommenden Spieltage werden für alle Warnemünder Mannschaften von existentieller Bedeutung sein. Mit reduzierten Kaderstärken und unter hohem psychologischen Druck müssen die Teams zeigen, ob sie den Anforderungen der Regionalliga Ostsee-Spree auch unter schwierigsten Bedingungen gewachsen sind.



