Magdeburgs Trainer Wiegert nach PSG-Niederlage: "Das tut mir im Herzen weh"
Wiegert nach PSG-Pleite: "Tut mir im Herzen weh"

Enttäuschung in Paris: Magdeburgs Trainer Wiegert nach klarer Niederlage gegen PSG

Der SC Magdeburg hat im letzten Gruppenspiel der Handball-Champions-League eine deutliche Niederlage einstecken müssen. Gegen Paris Saint-Germain unterlagen die Elbestädter mit 26:34 (11:15) und verpassten damit den Gruppensieg. Trotz der bereits vor dem Spiel gesicherten Viertelfinalqualifikation hinterlässt die Leistung bei Trainer Bennet Wiegert einen bitteren Nachgeschmack.

Schlechter Start und fehlende Schlüsselspieler

Die Ausgangslage für den SC Magdeburg war alles andere als ideal. Omar Ingi Magnusson fehlte aus privaten Gründen, während Felix Claar aufgrund eines Infekts nicht zur Verfügung stand. Diese personellen Engpässe machten sich bereits in den Anfangsminuten bemerkbar. Nach nur 13 Minuten lag Magdeburg mit 3:8 deutlich zurück und zeigte sich in allen Bereichen des Spiels zu passiv.

Trainer Bennet Wiegert wurde in seiner ersten Auszeit deutlich: "Männer, wir sind in unserem ganzen Verhalten, in allem, was wir hier an den Tag legen, zu soft. Wir brauchen mehr Energie und mehr Härte!" Doch seine Worte verfehlten zunächst die gewünschte Wirkung. Zwar konnte der Rückstand zur Halbzeit auf 11:15 begrenzt werden, doch nach dem Seitenwechsel verschärfte sich die Situation weiter.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Paris dominiert, Magdeburg chancenlos

Der französische Rekordmeister zeigte sich in herausragender Form. Torhüter Jannick Green vernagelte das Magdeburger Tor, während die Abwehr der Gäste ungeordnet wirkte. Beim Stand von 13:22 in der 37. Minute verlor Wiegert endgültig die Geduld: "Das ist es – kommt aus euren Ärschen raus!"

Die deutliche Ansage zeigte zwar kurzzeitig Wirkung und Magdeburg fand für einige Minuten zurück ins Spiel, doch PSG blieb die überlegene Mannschaft. Das Endresultat von 26:34 spiegelt die klare Chancenlosigkeit der Deutschen wider. Etwa 200 mitgereiste Magdeburger Fans konnten ihre Mannschaft trotz lautstarker Unterstützung nicht zum Sieg tragen.

Wiegerts emotionale Reaktion nach dem Spiel

Im Anschluss an die Partie zeigte sich Trainer Bennet Wiegert sichtlich enttäuscht: "Wir sind heute natürlich super enttäuscht, weil wir nicht in einer Minute in unsere Form gekommen sind." Besonders bedauerte er die enttäuschte Hoffnung der mitgereisten Unterstützer: "So einen Support hier in Paris zu haben, ist großartig. Da hätte ich natürlich gerne viel, viel mehr zurückgegeben. Das tut mir im Herzen weh."

Bereits am kommenden Sonntag hat der SC Magdeburg die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. In der Handball-Bundesliga reist der Tabellenführer zum Bergischen HC, wo die Mannschaft zeigen muss, dass sie aus der Pariser Pleite die richtigen Lehren gezogen hat. Trotz der Niederlage bleibt die Viertelfinalteilnahme in der Champions League gesichert – doch für die Ambitionen des Clubs war die Performance gegen PSG ein herber Rückschlag.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration