Spanien feiert WM-Titel: Nico Williams über harte Zeiten
Spanien feiert WM-Titel: Williams über harte Zeiten

Die spanische Nationalmannschaft hat die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gewonnen und damit den EM-Titel von 2024 gekrönt. Nach dem Finalsieg brachen bei den Spielern der Furia Roja die Emotionen durch. Kapitän Rodri reckte den goldenen Pokal in die Höhe, das Team feierte ausgelassen.

Mikel Merino: „Es ist der Wahnsinn“

Superjoker Mikel Merino, der im Turnier mehrfach entscheidend traf, sagte: „Es ist der Wahnsinn, was wir erreicht haben. Einfach unglaublich. Herzlichen Glückwunsch an alle, das habt ihr euch redlich verdient. Ich habe wie ein Verrückter gefeiert.“ Er blickte auf das Finale zurück: „In den letzten Minuten haben sie es noch versucht, aber insgesamt waren wir ihnen weit überlegen. Trotz des trockenen Platzes und allem anderen haben wir das Spiel dominiert.“

Nico Williams: Vom Tiefpunkt zum Glück

Flügelstürmer Nico Williams kam in der zweiten Halbzeit ins Spiel, sein Tor wurde nach einem Foul zurückgepfiffen. Der 24-Jährige von Athletic Bilbao zeigte sich emotional: „Es ist der Wahnsinn, ich bin in Scheiße getreten, habe Scheiße gegessen und jetzt küsse ich den Heiligen. Es ist der glücklichste Tag meines Lebens, nach allem, was ich dieses Jahr durchgemacht habe.“ Williams blickte auf eine von Verletzungen und Rückschlägen geprägte Saison zurück.

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Teamgeist statt Starallüren

Das spanische Team präsentierte sich als Einheit. Williams betonte: „Ich glaube, wir sind uns gar nicht bewusst, was das eigentlich bedeutet, aber wir sind sehr glücklich. Jeder ist hier, um seinen Beitrag zu leisten, niemand darf sich als kleiner Star aufspielen, wir arbeiten für alle.“ Neben dem WM-Titel erhielt Spanien auch individuelle Auszeichnungen: Rodri wurde zum besten Spieler des Turniers gekürt, der 19-jährige Pau Cubarsí zum besten jungen Spieler, und Unai Simón zum besten Torhüter.

Unai Simón: Mannschaftsleistung im Fokus

Torhüter Unai Simón, der im gesamten Turnier nur ein Gegentor kassierte, wollte die Auszeichnung nicht überbewerten: „Das ist nicht nur das Verdienst des Torhüters. Um die Weltmeisterschaft zu gewinnen, muss man ein Weltklasse-Niveau halten. Im ersten Spiel muss man sich erst einmal ein wenig finden; deshalb sind wir nicht so flüssig ins Spiel gekommen. Wir haben weitergemacht, weil wir ins Finale wollten. Wenn sie uns hätten schlagen müssen, dann nur, weil sie besser waren, aber wenn wir unser Bestes gegeben haben, war das schwer.“

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