Max Verstappen hat sich kritisch über das für Sonntag geplante Lego-Rennen der Formel-1-Fahrer in Silverstone geäußert. Der 28-jährige Niederländer sagte in einer Pressekonferenz: „Ich werde natürlich mitmachen und versuchen, es so schnell wie möglich hinter mich zu bringen.“ Noch deutlicher wurde der viermalige Weltmeister später: „Wenn es nach mir ginge, hätten wir einfach eine normale Fahrerparade. Was spricht gegen einen elektrischen Lkw, der uns über die Strecke fährt? Das reicht doch völlig.“
Verstappen: „Nicht wie Kinder oder Clowns“
Verstappen erklärte weiter, die Formel-1-Stars sollten sich bei der Show „nicht wie Kinder oder Clowns verhalten, die versuchen, sich gegenseitig zu rammen“. Damit spielte er auf das erste Lego-Rennen im vergangenen Jahr in Miami an, bei dem die Fahrer wilde Duelle im Schritttempo lieferten, sich gegenseitig von der Strecke schubsten und mit mehreren Zusammenstößen für Lacher sorgten. Die Bilder gingen damals weltweit viral.
Antonelli freut sich auf „absolutes Chaos“
Ganz anders sieht das WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli. Der 19-jährige Mercedes-Pilot grinste, als er auf das Lego-Rennen angesprochen wurde: „Das wird absolutes Chaos. Ich freue mich riesig darauf.“ Das Rennen findet 90 Minuten vor dem Großen Preis von Großbritannien statt (Sonntag, 16 Uhr). Jeder Fahrer bekommt diesmal seinen eigenen Lego-Boliden und dreht damit eine Runde über den Silverstone-Kurs.
Lego-Boliden aus 28.000 Steinen
Die Mini-Boliden wurden in den jeweiligen Teamfarben gestaltet, tragen die Startnummern der Fahrer und bestehen aus mehr als 28.000 echten Lego-Steinen pro Auto. Gebaut wurden sie von 20 Designern, Ingenieuren und Lego-Spezialisten im tschechischen Kladno. Dank Go-Kart-Technik erreichen die Flitzer eine Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h. Letztes Jahr mussten sich zwei Teamkollegen ein Auto teilen, diesmal hat jeder Fahrer seinen eigenen Flitzer.



