Technikpanne beendet Verstappens Siegträume am Nürburgring
Technikpanne beendet Verstappens Siegträume am Nürburgring

Max Verstappen hat bei seinem Debüt im 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring eine herbe Enttäuschung erlebt. Der viermalige Formel-1-Weltmeister lag in Führung, als knapp dreieinhalb Stunden vor Rennende ein technischer Defekt am Mercedes-AMG auftrat. Eine beschädigte Antriebswelle zwang das Team zu einer längeren Reparatur an der Box, wodurch alle Chancen auf den Gesamtsieg verloren gingen.

Das Pech bei Sportwagenrennen auf der Nordschleife setzt sich für Verstappen damit fort. Bereits im April hatte er einen Sieg nachträglich aberkannt bekommen, weil sein Team zu oft die Reifen gewechselt hatte. Auch bei einem Vorbereitungsrennen gab es zuvor einen Defekt am Fahrzeug.

Verstappen hatte das Auto an seinen Teamkollegen Daniel Juncadella übergeben, als erste Anzeichen auf den Schaden kamen. Juncadella musste nach wenigen Runden zurück an die Garage fahren, wo das volle Ausmaß der Probleme erkannt wurde. „Natürlich sind alle mega enttäuscht“, sagte Stefan Wendl, Kundensportleiter bei Mercedes-AMG.

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Auf Instagram schrieb Verstappen Racing: „Wir sind total am Boden zerstört, dass wir es nicht geschafft haben. Aber so ist der Rennsport. Bis zum nächsten Mal.“ Der 28-jährige Niederländer hatte sich mit der Teilnahme einen Herzenswunsch erfüllt und weitere Starts bei 24-Stunden-Events in Aussicht gestellt.

Der Start Verstappens sorgte für einen enormen Zuschaueransturm: 352.000 Fans kamen an den Nürburgring und übertrafen damit den Rekord aus dem Vorjahr deutlich. Verstappen konnte antreten, weil die Formel 1 an diesem Wochenende pausiert. In der Königsklasse läuft es für ihn aktuell nicht nach Plan – er liegt in der Fahrerwertung nur auf Rang sieben.

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