Schock für die österreichische Fußball-Nationalmannschaft: Christoph Baumgartner von RB Leipzig wird nicht an der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada teilnehmen. Der 26-jährige Bundesliga-Profi zog sich beim Aufwärmen vor dem Testspiel gegen Tunesien (1:0) am Montag eine Verletzung im rechten Oberschenkel zu, wie der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) am Dienstag mitteilte.
Baumgartner fällt für WM-Endrunde aus
Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick trifft in der Gruppe J auf Jordanien, Argentinien und Algerien. „Das ist für Christoph und für uns als Team natürlich eine sehr bittere Nachricht. Er ist ein wichtiger Spieler und eine zentrale Persönlichkeit innerhalb unserer Mannschaft“, sagte Rangnick. Für David Alaba, der aufgrund einer muskulären Verhärtung ausgewechselt wurde, gab es dagegen Entwarnung. Wer für Baumgartner nachnominiert wird, ist noch offen.
Verletzung beim Warmmachen
Baumgartner hatte beim Warmmachen ein Stechen beim Schießen gespürt. Rangnick vermutete nach dem Spiel eine Verletzung des Hüftbeugers. Eine MRT-Untersuchung bestätigte nun die Oberschenkelverletzung, die das WM-Aus bedeutet. Der Offensiv-Akteur hatte mit 13 Toren und 9 Vorlagen eine starke Bundesliga-Saison hinter sich und ist ein Schlüsselspieler für Österreich.
Rekordtorschütze und wichtige Persönlichkeit
Der 58-malige Nationalspieler hatte immer wieder geglänzt und hält den Rekord für das schnellste Tor der Länderspielgeschichte bei den Männern: Im März 2024 traf der Ex-Hoffenheimer nach 6,3 Sekunden gegen die Slowakei. Sein Ausfall ist ein schwerer Verlust für das Team von Ralf Rangnick, das nun ohne einen seiner wichtigsten Offensivspieler in die WM-Endrunde gehen muss.



