Sensation in New York: Doppelter Weltrekord für deutschen Extremschwimmer
Andreas Waschburger (39) ist und bleibt der Marathonmann der Meere! Der Extremschwimmer aus Deutschland hat in New York (USA) beim „20 Bridges Swim“, bei dem der Stadtbezirk Manhattan umrundet wird, gleich zwei Weltrekorde aufgestellt. Die rund 46 Kilometer lange Route absolvierte Waschburger in 5:32:14 Stunden und unterbot damit den bisherigen Streckenrekord des Mexikaners David Olvera um etwas mehr als 2,5 Minuten.
Waschburger zeigte sich glücklich: „Bei einem Schwimmen rund um Manhattan muss vieles zusammenpassen: die eigene Leistung, die Strömungen und das Team auf dem Begleitboot. Heute ist alles aufgegangen. Dass dabei gleich zwei Rekorde herausgekommen sind, macht diesen Erfolg für mich besonders.“
Denn Waschburger knackte durch seine Top-Leistung auch den Triple-Crown-Rekord des Bulgaren Petar Stoychev. Bei diesem Weltrekord-Format werden die geschwommenen Zeiten im Ärmelkanal, Catalina Channel und Manhattan zusammengerechnet. Mit seiner Gesamtzeit von 20:15:29 Stunden schraubte der Saarländer die Stoychev-Marke um mehr als 1:50 Stunden nach unten – eine andere Dimension.
Im letzten Jahr hatte Waschburger als 41. Mensch der Welt und erst dritter Deutscher die prestigeträchtigen „Oceans Seven“ vollendet. Damals hatte er die siebenteilige Herausforderung im Langstreckenschwimmen in unter 50 Stunden als schnellster Athlet aller Zeiten absolviert. Nie zuvor war jemand schneller. Die „Oceans Seven“ sind das Äquivalent zu den „Seven Summits“ der Bergsteiger (Besteigung der höchsten Gipfel aller sieben Kontinente). Hier sind es allerdings sieben Schwimm-Abenteuer zwischen 14 und 44 Kilometern auf fünf Kontinenten.
Auf drei der sieben Teilstrecken (Ärmelkanal, Kaiwi-Kanal und Nordkanal) stellte Waschburger auf dem Weg zum Freiwasserkönig jeweils Weltrekorde auf. Jetzt gehören dem Olympia-Teilnehmer von London zwei weitere Bestmarken.



