Abschlussfeier der Special Olympics: Ein Fest der Leichtigkeit
Die Special Olympics World Games in Berlin sind am 25. Juni 2023 mit einer großen Abschlussfeier im Olympiastadion zu Ende gegangen. Rund 50.000 Zuschauer feierten die Athleten mit geistiger und mehrfacher Behinderung, die in den vergangenen Tagen in 26 Sportarten um Medaillen gekämpft hatten. „Was bleibt, ist die Leichtigkeit“, sagte der Präsident der Special Olympics International, Timothy Shriver, in seiner Rede. „Diese Spiele haben gezeigt, dass Inklusion nicht nur möglich, sondern auch fröhlich ist.“
Rekordbeteiligung und emotionale Momente
Insgesamt nahmen 7.000 Athleten aus 170 Nationen an den Spielen teil – ein Rekord in der Geschichte der Special Olympics. Die Wettbewerbe fanden an 26 verschiedenen Orten in Berlin und Umgebung statt. Besonders emotional war der Auftritt der deutschen Athletin Sarah Müller, die im Schwimmen Gold über 100 Meter Freistil gewann. „Das ist der schönste Moment meines Lebens“, sagte die 24-Jährige unter Tränen.
Inklusion als bleibendes Erbe
Die Spiele hinterlassen nicht nur sportliche Höchstleistungen, sondern auch ein gesellschaftliches Erbe. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner betonte: „Berlin ist heute inklusiver als vor einer Woche. Die Special Olympics haben gezeigt, dass wir alle dazugehören.“ Auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser lobte die Veranstaltung: „Diese Spiele sind ein starkes Zeichen für eine offene Gesellschaft.“ Insgesamt wurden 2.500 Freiwillige eingesetzt, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Musik und Unterhaltung zum Abschluss
Die Abschlussfeier wurde von einem bunten Programm begleitet. Stars wie der Sänger Tim Bendzko und die Band Ich + Ich traten auf. Ein Höhepunkt war der gemeinsame Tanz der Athleten mit den Künstlern auf der Bühne. Die Stimmung war ausgelassen, viele Teilnehmer tanzten und feierten bis in die Nacht. „Es war eine Party der Freude und der Inklusion“, sagte ein Sprecher der Veranstalter.
Ausblick: Nächste Spiele in Thailand
Die nächsten Special Olympics World Games finden 2027 in Bangkok, Thailand, statt. Die thailändische Delegation nahm bereits in Berlin die Fahne entgegen. „Wir werden alles daran setzen, dieses großartige Fest der Inklusion fortzusetzen“, versprach der thailändische Botschafter. Bis dahin bleibt die Leichtigkeit der Berliner Spiele in Erinnerung – ein Symbol für eine Welt, in der jeder Mensch zählt.



