Rad-Superstar Tadej Pogacar hat die erste Pyrenäen-Etappe der 113. Tour de France gewonnen und seinem Rivalen Jonas Vingegaard das Gelbe Trikot abgenommen. Der Slowene, der kurz vor dem Ziel die entscheidende Attacke setzte, siegte nach 195,9 Kilometern vom spanischen Granollers nach Les Angles in Frankreich.
Knapper Vorsprung im Ziel
Dauerrivale Vingegaard wurde mit einem Abstand von zwei Sekunden Zweiter, der Ecuadorianer Richard Carapaz kam auf Rang drei. Der deutsche Hoffnungsträger Florian Lipowitz wurde Siebter. Pogacar und Vingegaard sind in der Gesamtwertung zeitgleich. Aber dank der Bonifikationen setzte sich Pogacar denkbar knapp vor den Dänen.
Waldbrand ändert Planungen
Wegen eines Waldbrandes in der Region hatten die Veranstalter und die Behörden Fans aufgerufen, nicht an den letzten Teil der Strecke in Frankreich zu kommen. Die Feuerwehr und andere Einsatzkräfte sollten sich ganz auf die Brandbekämpfung konzentrieren können. Besonders an den letzten Anstiegen waren aber trotzdem zahlreiche Zuschauer. Für Anwohner etwa gab es aber auch keine Ausgangssperre.
Ausblick auf die vierte Etappe
Auf der vierten Etappe könnte es zwischen Carcassonne und Foix eine Chance für Ausreißer oder robuste Sprinter geben. Allerdings müssen sich die Profis auf große Hitze einstellen. Temperaturen über 40 Grad sind möglich.



