Tour de France: Traeen nach Sturz im Gelben Trikot raus
Tour: Traeen nach Sturz im Gelben Trikot raus

Das Abenteuer des Norwegers Torstein Traeen bei der 113. Tour de France endet dramatisch: Nach einem Sturz im Gelben Trikot muss der 30-Jährige aufgeben. Sein Team bestätigte die Diagnose: mehrere Rippenbrüche und eine Gehirnerschütterung.

Märchenhafter Beginn, tragisches Ende

Traeen hatte auf der vierten Etappe überraschend das Gelbe Trikot von Superstar Tadej Pogacar übernommen und es zwei Tage getragen. Der Profi, der in der Vergangenheit erfolgreich Hodenkrebs besiegt hatte, sorgte für einen historischen Moment für sein Team. „Das ist wirklich nicht das Ende, das wir uns für dieses gelbe Abenteuer gewünscht haben“, sagte Team-Geschäftsführer Thor Hushovd. „Traeen hat der Mannschaft einen historischen Moment beschert. Darauf werden wir immer stolz sein. Nach den weiteren Untersuchungen war jedoch klar, dass er nicht weitermachen kann.“

Sturz am Tourmalet

Das Unglück geschah auf der schwierigen Bergetappe in den Pyrenäen. Traeen konnte Pogacar schon früh nicht mehr folgen und stürzte bei der Abfahrt vom Col du Tourmalet. Er wurde behandelt, konnte zunächst weiterfahren, kam aber erst eine halbe Stunde nach Tagessieger Pogacar im Ziel an. Pogacar erwähnte Traeen in den Siegerinterviews: „Ich habe gehört, dass Torstein gestürzt ist. Ich hoffe, dass es ihm gut geht. Mir wäre es lieber gewesen, er hätte das Trikot behalten.“

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