Bundeskanzler Friedrich Merz drückte Alexander Zverev im Wimbledon-Finale persönlich die Daumen. Der Deutsche verlor jedoch gegen den Italiener Jannik Sinner in vier Sätzen. „Es ist schon etwas Besonderes und ich hoffe, dass es dem deutschen Tennis auch wieder ein bisschen Aufschwung gibt“, sagte Merz im Londoner All England Club bei Prime Video.
Merz erfüllt Versprechen an Zverev
„Ich verfolge es heute mit großer Spannung und natürlich mit Daumendrücken für Alexander Zverev. Ich habe ihm gratuliert, als er Roland Garros gewonnen hat, und habe ihm gesagt: ‚Wenn du ins Endspiel in Wimbledon kommst, komme ich‘“, erklärte Merz. In dunkelgrünem Anzug betrat er die Anlage und nahm in der Royal Box Platz, wo er sich vor Spielstart mit Prinz William unterhielt.
„Ort des weltweiten Tennis“
„Wimbledon ist der Ort des weltweiten Tennis. Es ist der heilige Rasen. Das ist englische Tennistradition. Man kriegt einen Dresscode und das hat schon Stil“, schwärmte der CDU-Vorsitzende. Merz berichtete auch von eigenen Tennisversuchen: „Das war ganz gut, ich bin nicht schnell genug gewesen. Das Laufen ans Netz war immer mein Handicap, aber ich war immer ein ganz guter Grundlinienspieler.“
Prominenz in Wimbledon
Zu den prominenten Zuschauern gehörten auch Prinzessin Kate mit ihren Kindern Prinz George und Prinzessin Charlotte. Kate ist Schirmherrin des All England Lawn Tennis and Croquet Clubs und überreicht die Trophäen. Auch Hollywood-Stars wie Jennifer Lopez, Ben Stiller, Nicole Kidman, Dustin Hoffman und Rami Malek verfolgten das Finale.



