Einfach nur ein bisschen Bälle hin und her schlagen – und plötzlich brennen Unterarm, Schulter, Rücken und Beine. Unsere Autorin wagt als komplette Anfängerin eine Tennis-Probestunde und merkt schnell, wie gnadenlos fordernd der vermeintlich elegante Sommersport wirklich ist.
Der Selbsttest: 60 Minuten auf dem Platz
Nach nur wenigen Minuten auf dem Tennisplatz wird klar: Hier ist nichts mit lockerem Ballwechsel. Schon nach den ersten Schlägen spürt die Autorin eine intensive Belastung in den Armen und Schultern. Der Tennis-Profi und der Fitness-Experte erklären, warum Tennis eher einem Sprint als einem Marathon gleicht. Die ständigen Sprints, Stopps und Richtungswechsel fordern den gesamten Körper.
Welche Muskeln werden beansprucht?
Beim Tennis arbeiten nicht nur die offensichtlichen Muskeln wie Unterarm und Schulter, sondern auch die Rumpfmuskulatur, die Beine und der Rücken. Die Drehbewegungen beim Schlag aktivieren die seitlichen Bauchmuskeln, während die Beine für die schnellen Antritte und Abstopps zuständig sind. Der Fitness-Experte betont, dass Tennis ein Ganzkörpertraining ist, das Koordination und Ausdauer gleichermaßen fordert.
Kalorienverbrauch und Fitness-Effekte
Wie viele Kalorien verbrennt man in einer Stunde Tennis? Laut Experten liegt der Verbrauch bei etwa 400 bis 600 Kalorien, abhängig von Intensität und Körpergewicht. Das entspricht in etwa dem Verbrauch beim Joggen, jedoch mit höherer Muskelaktivierung. Tennis trainiert zudem die Schnellkraft und die Reaktionsfähigkeit.
Unsere Autorin resümiert: Nach 60 Minuten fühlt sich der Körper erschöpft, aber auch belebt an. Die Mischung aus Ausdauer und Kraft macht Tennis zu einem effektiven Workout. Wer wissen möchte, welcher Sport zu einem passt, kann mit dem exklusiven BILD-Check den passenden Sport finden.



