TTBL: Final4-Rennen bleibt bis zum Schluss offen
Der EM-Zweite Benedikt Duda will die Verfolger seines Teams noch nicht abschreiben. Trotz eines komfortablen Vorsprungs von vier Punkten sieht der Weltranglistenelfte das Final4-Rennen in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) noch nicht für seinen Klub TTC Schwalbe Bergneustadt gelaufen. "Das kann noch in alle Richtungen gehen", sagte Duda in einem aktuellen Interview auf der offiziellen TTBL-Homepage.
Vorsprung bietet keine Garantie
Die Oberbergischen haben vor dem Wiederbeginn der Saison nach einer Unterbrechung wegen mehrerer WTT-Turniere auf dem vierten und letzten Endrundenplatz zwei Siege mehr auf dem Konto als der amtierende Meister TTF Liebherr Ochsenhausen und Borussia Dortmund. Bis zum Ende der Hauptrunde stehen ab Sonntag jedoch noch fünf anspruchsvolle Spieltage auf dem Programm. "Das wird kein leichter Ritt", meinte Duda mit Blick auf den bevorstehenden Schlussspurt, der über die Finalteilnahme entscheiden wird.
Neues Final4-Format ersetzt Playoffs
Die vier besten Mannschaften der TTBL qualifizieren sich für die Final4-Premiere, die voraussichtlich am 30. und 31. Mai in Frankfurt ausgetragen wird. Das kompakte Format mit zwei Halbfinals und einem Endspiel ersetzt zur Entzerrung des übervollen Terminkalenders die bisherigen Playoffs, die bis zu drei Vorschlussrundenspiele zur Ermittlung eines Finalisten umfassten. Diese Änderung soll den Spielplan für die Top-Teams vereinfachen und gleichzeitig die Spannung bis zum letzten Spieltag hochhalten.
Dudas zurückhaltende Einschätzung unterstreicht die Wettbewerbsintensität in der höchsten deutschen Tischtennisliga. Selbst mit einem statistischen Vorsprung bleibt jede Partie entscheidend, da die Konkurrenz mit Ochsenhausen und Dortmund direkt hinter Bergneustadt lauert. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der TTC Schwalbe Bergneustadt seine Führungsposition behaupten und den Einzug in das historisch erste Final4-Turnier der TTBL sichern kann.



