Kaffeekonzentrat als Sommerdrink 2026: Trend oder Grusel?
Kaffeekonzentrat: Sommerdrink 2026 – Trend oder Grusel?

Der Sommerdrink 2026 soll Kaffeekonzentrat sein. Ist das so eklig, wie es klingt? Diese Frage stellt der SPIEGEL in einem aktuellen Artikel, der sich mit dem neuen Trendgetränk auseinandersetzt. Laut dem Bericht von Carola Padtberg vom 22. Juni 2026 wird Kaffeekonzentrat als der Sommerdrink des Jahres gehandelt – doch die Reaktionen sind gemischt.

Was ist Kaffeekonzentrat?

Kaffeekonzentrat ist ein hochkonzentrierter Kaffee, der meist kalt gebrüht wird (Cold Brew) und dann mit Wasser oder Milch verdünnt werden kann. Es ist intensiver im Geschmack und enthält mehr Koffein als herkömmlicher Filterkaffee. Der Trend kommt aus den USA, wo Kaffeekonzentrat bereits seit Jahren beliebt ist. In Deutschland soll es nun den Sommer erobern.

Kritische Stimmen zum Trend

Der SPIEGEL-Artikel hinterfragt, ob Kaffeekonzentrat wirklich eine Bereicherung für den Sommer ist oder ob es eher abschreckend wirkt. „Der Geschmack ist extrem bitter und sauer, wenn man es pur trinkt“, zitiert der Artikel einen Barista. „Viele Verbraucher sind von der Intensität überfordert.“ Dennoch gibt es auch Befürworter, die die einfache Zubereitung und die lange Haltbarkeit loben.

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Zubereitung und Verwendung

Kaffeekonzentrat wird typischerweise aus grob gemahlenen Bohnen und kaltem Wasser über 12 bis 24 Stunden hergestellt. Das Verhältnis von Kaffee zu Wasser liegt oft bei 1:4 oder 1:5. Nach der Filterung entsteht ein Konzentrat, das im Kühlschrank bis zu zwei Wochen haltbar ist. Es kann mit Milch, Wasser, Eis oder sogar in Cocktails verwendet werden. Der Trend wird vor allem von Startups und Spezialitätenröstereien vorangetrieben.

Geschmack und Akzeptanz

Die Geschmacksrichtung von Kaffeekonzentrat ist stark von der Bohnensorte und der Brühzeit abhängig. „Es schmeckt nicht wie herkömmlicher Eiskaffee, sondern eher wie ein Espresso, der noch intensiver ist“, erklärt eine Kaffee-Sommelière im Artikel. Für viele ist das gewöhnungsbedürftig. Der SPIEGEL fragt daher: „Ist das so eklig, wie es klingt?“ Die Antwort fällt differenziert aus: Für Kaffeeliebhaber kann es ein Genuss sein, für andere ist es zu stark.

Marktentwicklung und Prognose

Laut einer Studie des Deutschen Kaffeeverbands stieg der Absatz von Kaffeekonzentrat in Deutschland im Jahr 2025 um 15 Prozent. Der Verband rechnet für 2026 mit einem weiteren Wachstum von 10 Prozent. Dennoch bleibt der Marktanteil mit rund 2 Prozent am Gesamtkaffeemarkt noch gering. Der Trend wird vor allem von jungen Konsumenten in urbanen Zentren getragen.

Fazit des SPIEGEL

Der SPIEGEL-Artikel kommt zu dem Schluss, dass Kaffeekonzentrat als Sommerdrink 2026 polarisiert. Es ist weder für jeden geeignet noch per se eklig. Vielmehr ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wer starken, intensiven Kaffee mag, wird das Konzentrat lieben. Wer eher milden Kaffee bevorzugt, sollte besser zu klassischem Eiskaffee greifen. Der Trend zeigt jedoch, dass sich die Kaffeekultur in Deutschland weiterentwickelt und neue Zubereitungsformen ausprobiert werden.

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