Microsoft hat das aktuelle Juli-Update für Windows 11 teilweise ausgesetzt. Besonders betroffen sind Dell-PCs mit Intel-Prozessor. Hintergrund sind mehrere Probleme, die nach der Installation gemeldet wurden. Nutzer berichten von Leistungseinbrüchen, unerwarteten Abschaltungen und erhöhter Hitzeentwicklung. Microsoft stoppte die Verteilung für bestimmte Geräte.
Probleme schon länger bekannt
Die Fehler könnten bereits im Juni entstanden sein. Damals gab es ein optionales Update, das ähnliche Schwierigkeiten verursacht haben soll. Solche Updates werden oft später Bestandteil der regulären Patchday-Version. Genau das scheint hier passiert zu sein. Offizielle Details zu betroffenen Modellen fehlen bislang. Weder Microsoft noch Dell haben eine konkrete Liste veröffentlicht.
Treiber als mögliche Ursache
Im Fokus steht ein Intel-Treiber, der Energieverbrauch und Temperatur steuert. Kommt es hier zu Fehlern, kann sich die Hardware überhitzen. Das führt zu weniger Leistung oder im schlimmsten Fall zu Neustarts. Auch ein hoher Akkuverbrauch wurde beobachtet. Betroffen sind vor allem Dell-Geräte mit Intel-Plattform. Ob auch Geräte anderer Hersteller in Gefahr sind, ist bislang noch nicht bekannt.
Das sollten Nutzer jetzt tun
Für betroffene PCs wird das Update aktuell nicht mehr angeboten. Nutzer sollten es auch nicht manuell installieren. Auf anderen Geräten bleibt die Installation empfohlen. Microsoft arbeitet gemeinsam mit Dell an einer Lösung. Ein korrigiertes Update dürfte erst folgen, wenn die Ursache geklärt ist.



