Das Zentrum für Osteuropa und internationale Studien (Zois) in Berlin ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Wie das Forschungsinstitut am Mittwoch per E-Mail mitteilte, haben sich unbekannte Hacker Zugriff auf die Dateiserver des Zentrums verschafft. Dabei könnten auch sensible Kontodaten abgeflossen sein.
Angriff am 10. Juni entdeckt
Das Zois habe den Vorfall am 10. Juni bemerkt und umgehend bei den Sicherheitsbehörden Anzeige erstattet. Die betroffenen Personen wurden am Mittwoch informiert. Von wem der Angriff ausging, ist bislang unbekannt.
Russland stufte Zois als unerwünscht ein
Das Zentrum war 2023 von Russland als „unerwünschte Organisation“ gelistet worden. Die Hintergründe des Cyberangriffs werden derzeit von den Ermittlern geprüft. Das Zois forscht zu politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Osteuropa.



