Die Hauptstadt bleibt Vorreiter bei der E-Mobilität: Mit einem Anteil von 25,9 Prozent an den Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2025 fährt mehr als jeder vierte neue Pkw in Berlin elektrisch. Das geht aus Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervor, die die Deutsche Presse-Agentur ausgewertet hat. Im gesamten Jahr 2024 lag der Anteil der Stromer (BEV) an den Neuzulassungen noch bei 19,6 Prozent – ein deutlicher Anstieg um 6,3 Prozentpunkte.
Berlin liegt über dem Bundesdurchschnitt
Bundesweit betrug der Elektroauto-Anteil an den Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2025 24,8 Prozent, im Gesamtjahr 2024 waren es 19,1 Prozent. Berlin liegt damit jeweils knapp über dem nationalen Niveau. Die Nachfrage nach Elektroautos erlebt derzeit einen Aufschwung. Laut KBA-Daten tragen dazu neben einem verbesserten Modellangebot auch die neue Förderung des Bundes und die hohen Preise für Benzin und Diesel bei.
Im Gesamtbestand noch geringer Anteil
Trotz der hohen Neuzulassungszahlen ist der Anteil von Elektroautos am gesamten Berliner Autobestand noch gering. Von insgesamt 1,22 Millionen zugelassenen Pkw hatten Ende des ersten Quartals 2026 lediglich rund 51.500 einen Elektromotor. Das entspricht einem Anteil von etwas mehr als vier Prozent. Der Großteil der Fahrzeuge fährt weiterhin mit Benzin oder Diesel.
Die Entwicklung in Berlin zeigt, dass die E-Mobilität bei Neuwagenkäufern zunehmend ankommt, während der Austausch des Gesamtbestands naturgemäß mehr Zeit in Anspruch nimmt. Laut dpa-Auswertung bleibt abzuwarten, ob der Trend anhält und ob die Bundesförderung weiterhin Wirkung zeigt.



