E-Auto-Prämie: 50.000 Anträge in drei Wochen
E-Auto-Prämie: 50.000 Anträge in drei Wochen

Berlin. Für das neue Förderprogramm für Elektroautos sind in den ersten drei Wochen bereits mehr als 50.000 Anträge eingegangen. Diese Zahl gab Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) der Deutschen Presse-Agentur bekannt.

Positive Resonanz auf Förderprogramm

„Die neue Förderung für Elektroautos wirkt“, sagte der SPD-Politiker. Die meisten Anträge würden für vollelektrische Autos gestellt. „Das ist kein Wunder: Es gibt immer bessere E-Autos, mehr Ladesäulen und endlich auch kleine und günstige Modelle.“

Dem Minister sei es wichtig, dass E-Autos auch für Haushalte erschwinglich würden, die sie sich bisher nicht leisten konnten. „Die Zahlen zeigen, dass die soziale Staffelung des Förderprogramms wirkt“, erklärte Schneider. Ein erheblicher Teil der Anträge komme von Haushalten mit einem zu versteuernden Einkommen von unter 45.000 Euro.

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Details zu den Anträgen

Nach Angaben des Umweltministeriums entfielen von insgesamt 51.128 Anträgen seit dem 19. Mai 46.157 auf vollelektrische Autos beziehungsweise Wagen mit Brennstoffzelle. 4.971 Anträge wurden für Hybride oder Wagen mit sogenannter Reichweitenverlängerung gestellt.

Voraussetzung für die Förderung ist eine Zulassung des Fahrzeugs seit dem 1. Januar dieses Jahres. Die Höhe des staatlichen Zuschusses hängt von Fahrzeug, Einkommen und Familiengröße ab und kann bis zu 6.000 Euro betragen. Die Fördermittel sollen für bis zu 800.000 Fahrzeuge ausreichen.

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