40 Wochen auf Grabung: Warum Lucas Schuster Archäologie studiert hat
40 Wochen Grabung: Lucas Schusters Archäologie-Studium

Lucas Schuster hat sein Archäologie-Studium in Halle absolviert und dabei 40 Wochen auf einer Ausgrabung verbracht. Diese intensive Erfahrung prägte nicht nur sein Studium, sondern auch seine Leidenschaft für die Geschichte. Im Interview erzählt er, warum er sich für dieses Fach entschieden hat und welche Herausforderungen und Highlights ihn erwarteten.

Der Weg zur Archäologie

Schon als Kind war Lucas Schuster von alten Zivilisationen fasziniert. „Ich habe immer Filme über Ägypten gesehen und wollte wissen, wie die Menschen damals gelebt haben“, erklärt er. Diese Neugier führte ihn schließlich zum Studium der Archäologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. „Es ist ein Fach, das Theorie und Praxis verbindet. Man liest nicht nur über Geschichte, sondern gräbt sie buchstäblich aus.“

Die Grabungserfahrung

Insgesamt 40 Wochen verbrachte Schuster auf verschiedenen Ausgrabungen. Die längste Zeit war er an einem römischen Fundort in der Nähe von Halle tätig. „Das war eine prägende Zeit. Wir haben täglich von morgens bis abends gearbeitet, bei jedem Wetter. Aber wenn man dann ein Stück Keramik oder eine Münze findet, ist das ein unbeschreibliches Gefühl.“ Die Arbeit sei anstrengend, aber auch sehr erfüllend gewesen. „Man lernt, geduldig zu sein und genau zu beobachten. Jeder Fund kann eine neue Geschichte erzählen.“

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Herausforderungen im Studium

Das Archäologie-Studium sei nicht immer einfach gewesen, räumt Schuster ein. „Man muss sich auf viele verschiedene Bereiche einlassen, von der Geologie bis zur Chemie. Und die praktische Arbeit ist körperlich fordernd.“ Dennoch habe ihn die Mischung aus Forschung und Abenteuer gereizt. „Es ist ein Beruf, der einen nie langweilig werden lässt. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken.“

Zukunftsperspektiven

Nach dem Studium möchte Schuster in der Archäologie bleiben. „Ich könnte mir vorstellen, in einem Museum zu arbeiten oder weiterhin auf Ausgrabungen zu gehen. Die Kombination aus Wissenschaft und Vermittlung reizt mich.“ Er rät jungen Leuten, die sich für Archäologie interessieren, sich auf eine Mischung aus Theorie und Praxis einzustellen. „Man sollte bereit sein, viel Zeit im Freien zu verbringen und auch mal schmutzig zu werden. Aber es lohnt sich.“

Lucas Schusters Geschichte zeigt, dass Archäologie mehr ist als nur das Studium alter Kulturen. Es ist ein Fach, das Leidenschaft, Ausdauer und Entdeckergeist erfordert – und genau das macht es so besonders.

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