Wolf stoppt Leverkusener Karnevalszug: 38.000 Jecken müssen kurzzeitig pausieren
Wolf stoppt Leverkusener Karnevalszug - 38.000 Jecken pausieren

Wolf stoppt Leverkusener Karnevalszug: 38.000 Jecken müssen kurzzeitig pausieren

Was zunächst wie ein jecker Scherz klang, wurde in Leverkusen zur ungewöhnlichen Realität: Ein Wolf brachte am Samstagmittag den großen Karnevalszug zum vorübergehenden Stillstand. Nach Hinweisen von Bürgern über eine Wolfsichtung im Stadtgebiet entschied der Zugleiter, die Veranstaltung zu unterbrechen, um mögliche Panik in der Menschenmenge zu vermeiden.

Polizei sucht und findet das Tier

Polizisten, die den Karnevalszug absicherten, begaben sich sofort auf die Suche nach dem Wolf. „Er war nicht sehr menschenscheu, wir haben ihn gesucht und gefunden“, erklärte ein Polizeisprecher aus Köln. Das Tier sei weiter gelaufen und etwa eine Stunde später letztmalig gesichtet worden. Der Karnevalszug habe nur kurz angehalten, bevor er fortgesetzt werden konnte.

Die Polizei ging davon aus, dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelte und erkundigte sich bei den zuständigen Stellen über das weitere Vorgehen. „Es wurde uns gesagt, von dem Wolf gehe keinerlei Gefahr aus“, so der Sprecher. Wölfe seien für Menschen grundsätzlich ungefährlich, außer wenn sie krank seien – was hier nicht der Fall gewesen sei.

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Einsatzleiter beschreibt die Situation

Tim Feister, Einsatzleiter des Karnevalszugs, schilderte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ die bemerkenswerte Begegnung: Der Wolf sei nur einen Meter entfernt an ihm vorbeigelaufen. Feister betonte, dass nicht das Tier selbst die größte Gefahr darstellte, sondern die mögliche Panik in der Menschenmenge. „Die Gefahr ist, dass eine Panik in den Menschenmassen entsteht und man nicht weiß, wie Mensch und Tier dann reagieren“, erklärte er.

Nach Schätzung von Feister standen bei dem Karnevalszug etwa 38.000 Menschen am Wegesrand. Der Wolf sei durch eine Lücke von Gittern gesprungen und in das Zentrum von Leverkusen-Schlebusch gelaufen. „Er rannte mit hoher Geschwindigkeit durch die Fußgängerzone, die Polizei hinterher“, beschrieb Feister die Situation. Die Feuerwehr habe sich mit Schlingen in Position gebracht, um das Tier einzufangen, doch dieses sei verschwunden.

Keine Verletzungen, nur Aufregung

Die kurze Unterbrechung des Karnevalszugs verlief ohne Zwischenfälle oder Verletzungen. Die Polizei und die Veranstalter zeigten sich erleichtert, dass keine Panik ausbrach und die Sicherheit der Besucher gewährleistet werden konnte. Die Episode bleibt als außergewöhnliches Ereignis in der Leverkusener Karnevalsgeschichte in Erinnerung.

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