Der neuseeländische Schauspieler Sam Neill ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Das bestätigte seine Familie am Donnerstag. Neill wurde vor allem durch seine Rolle als Dr. Alan Grant in der Filmreihe „Jurassic Park“ weltberühmt.
Eine beeindruckende Karriere
Sam Neill begann seine Schauspielkarriere in den 1970er Jahren und feierte bald internationale Erfolge. Neben „Jurassic Park“ spielte er in Filmen wie „Das Piano“ (1993), „Die Stunde der Jäger“ (1990) und „Die unendliche Geschichte“ (1984). Für seine Darstellung in „Das Piano“ erhielt er einen Golden Globe Award. Insgesamt wirkte er in über 100 Film- und Fernsehproduktionen mit.
Persönliche Worte der Familie
„Mit tiefer Trauer geben wir den Tod unseres geliebten Sam bekannt. Er war ein wunderbarer Ehemann, Vater und Großvater. Seine Leidenschaft für die Schauspielerei und sein Engagement für seine Familie werden uns für immer in Erinnerung bleiben“, erklärte die Familie in einem Statement.
Ein Leben für die Kunst
Sam Neill wurde am 14. September 1947 in Omagh, Nordirland, geboren und wuchs in Neuseeland auf. Neben seiner Schauspielkarriere engagierte er sich für wohltätige Zwecke und setzte sich für den Umweltschutz ein. Er war zweimal verheiratet und hinterlässt zwei Kinder.
Reaktionen aus der Filmbranche
Zahlreiche Kollegen und Wegbegleiter würdigten Neill in den sozialen Medien. Regisseur Steven Spielberg, der ihn für „Jurassic Park“ besetzte, schrieb: „Sam war ein außergewöhnlicher Schauspieler und ein noch besserer Mensch. Die Welt hat einen großen Künstler verloren.“ Auch Schauspielkollegin Laura Dern, die an seiner Seite in „Jurassic Park“ spielte, zeigte sich tief betroffen: „Sam war ein Freund und Mentor. Ich werde ihn sehr vermissen.“
Ein Vermächtnis, das bleibt
Sam Neill wird nicht nur für seine Filmrollen in Erinnerung bleiben, sondern auch für seine warmherzige Persönlichkeit. Sein Tod hinterlässt eine Lücke in der Filmwelt. Die Beisetzung soll im engsten Familienkreis stattfinden.



