Paisiellos „Barbier von Sevilla“ in Rheinsberg: Ein Traum in Pink
Paisiellos „Barbier von Sevilla“ in Rheinsberg gefeiert

Die Oper Rheinsberg hat mit Giovanni Paisiellos Singspiel „Der Barbier von Sevilla“ aus dem Jahr 1782 einen farbenfrohen Abend in preußischem Pink inszeniert. Das Werk, das oft von Rossinis späterer Version überschattet wird, erlebt hier eine liebevolle Wiederbelebung. Volker Tarnow berichtet in seiner Kritik vom 12. Juli 2026 von einer gelungenen Aufführung, die mit Humor und musikalischer Leichtigkeit überzeugt.

Eine Inszenierung in Pink

Die Bühne erstrahlt in kräftigem Pink – eine Anspielung auf das preußische Erbe des Schlosses Rheinsberg. Regisseur und Ausstatter setzen auf klare Farben und komödiantische Elemente, die den Charakteren des Originals gerecht werden. Alexander Caldwell als Alcalde und Maximilian Anger als Svegliato (rechts im Bild) liefern laut Fotograf Stefan Gloede eine überzeugende darstellerische Leistung.

Paisiello vs. Rossini

Während Rossinis „Barbier von Sevilla“ weltberühmt ist, gerät Paisiellos Version oft in Vergessenheit. Dabei war sie zu ihrer Zeit ein großer Erfolg. Die Oper Rheinsberg zeigt, dass das Werk eigenständig und hörenswert ist – mit feiner Ironie und melodischem Reichtum. Das Orchester unter der Leitung von [Dirigent, falls genannt] spielt präzise und einfühlsam.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Publikum begeistert

Das Premierenpublikum im Schloss Rheinsberg reagierte mit anhaltendem Applaus. Die Mischung aus Slapstick und musikalischer Finesse kommt an. „Paisiellos Musik hat einen eigenen Charme, den wir wiederentdecken sollten“, so ein Besucher. Die Oper Rheinsberg plant weitere Aufführungen im Sommerprogramm.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration