König Charles III. (77) hat seinen jüngeren Sohn Prinz Harry und dessen Familie zu einem privaten Treffen empfangen – das erste Mal seit Jahren der Distanz. Mehrere britische Medien berichteten unter Berufung auf den Buckingham-Palast von dem Treffen am Freitag auf dem Landsitz Highgrove in der Grafschaft Gloucestershire. Für den Monarchen war es das erste Wiedersehen mit seinen Enkeln Archie und Lilibet seit 2022.
Private Familienangelegenheit auf Highgrove
An dem Treffen nahmen neben Charles auch Königin Camilla, Prinz Harry und seine Frau Meghan sowie die beiden Kinder des Paares teil. Der Palast äußerte sich nicht zu den Inhalten des Gesprächs und bezeichnete die Zusammenkunft laut BBC lediglich als „private Familienangelegenheit“. Beobachter werten die Begegnung als möglichen Schritt zur Annäherung, doch eine offizielle Aussöhnung bleibt ungewiss.
Belastetes Verhältnis seit 2020
Das Verhältnis zwischen Charles und Harry gilt seit dem Rückzug des Prinzen aus dem engeren Kreis der Royals im Jahr 2020 als angespannt. Harry lebt inzwischen mit seiner Familie in Kalifornien. In den vergangenen Monaten hatte der Herzog von Sussex mehrfach den Wunsch nach einer Annäherung an seine Familie erkennen lassen. Bereits im September 2025 war es bei einem Besuch in London zu einem Treffen mit seinem Vater gekommen.
Aussöhnung weiterhin fraglich
Allerdings gab es noch zu Beginn der Woche Hinweise, dass eine Aussöhnung erneut auf der Kippe stehe. Der Palast stellte klar, dass ein Angebot zur Unterbringung Harrys im Buckingham-Palast nicht bestanden habe, nachdem entsprechende Berichte aufgekommen waren. Harry reagierte darauf über einen Sprecher verärgert. Ein zentraler Streitpunkt bleibt der Polizeischutz für Harry und seine Familie bei Aufenthalten im Vereinigten Königreich. Erst im vergangenen Jahr war der Prinz mit einem juristischen Versuch gescheitert, seinen früheren Sicherheitsstatus wiederzuerlangen.



